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R. Schneider I

Rudolf Schneider I (N0068)

 

* Apostel von 1935 bis 1951

 

Lebensdaten

  • geboren am 31. Dezember 1877 in Hüntwangen, Schweiz
  • gestorben am 26. Januar 1956 in Rorschach, Schweiz (78)

 

Amtstätigkeit

  • 8. Oktober 1907: Unterdiakon (29)
  • November 1907: Diakon (29)
  • 19. Juni 1908: Priester (30)
  • 6. Juni 1920: Hirte (42)
  • 20. November 1921: Gemeindeältester (43)
  • 9. Dezember 1923: Bezirksältester (45)
  • 20. August 1933: Bischof (55)
  • 13. Oktober 1935: Apostel durch Stammapostel Johann Gottfried Bischoff in Zürich, Schweiz (57)
  • 5. August 1951: Ruhesetzung durch Stammapostel Johann Gottfried Bischoff in Frankfurt am Main (73)

 

Arbeitsbereich

  • Österreich, Schweiz und Ungarn

 

Zuständige(r) Bezirksapostel

  • Ernst Güttinger (1935 bis 1951)

 

Aus seinem Leben

(Mit freundlicher Genehmigung des Bischoff Verlages. Entnommen aus der Loseblattsammlung „Apostel der Endzeit“. © Verlag Friedrich Bischoff GmbH, Neu-Isenburg)

Als jüngstes Kind der Eheleute Konrad und Anna Schneider trat Rudolf Schneider am 31. Dezember 1877 in Hüntwangen/Schweiz in das Erdenleben ein. Mit ihm wuchsen noch zwei Schwestern auf. Die Familie lebte in bescheidensten Verhältnissen. Schon im schulpflichtigen Alter wollte Rudolf sein Scherflein zum Lebensunterhalt beitragen, indem er oft bis tief in die Nacht hinein für die damals im Dorf Hüntwangen aufblühende Strohindustrie flocht. Während der Schulzeit besuchte er die Sekundarschule, nach ihrem Abschluß half er im elterlichen Gewerbe mit. Am 15. Mai 1906 gründete er mit Lina, geborene Meier einen eigenen Hausstand. Aus der Ehe gingen vier Kinder hervor, von denen eines schon kurz nach der Geburt starb.

Als guter Landwirt übernahm Rudolf Schneider später das Anwesen seines Vaters, das er jahrzehntelang mit viel Freude und Hingabe bewirtschaftete. Es zeugt von der ihm entgegenbrachten hohen Wertschätzung, daß er bei aller Bescheidenheit wegen seiner klaren Denkungsart und seines Weitblickes in die Behörde berufen wurde. Zunächst bekleidete er die Stelle eines Schulverwalters, dann wirkte er 21 Jahre lang als Gemeinderat von Hüntwangen, davon allein 12 Jahre als Gemeinderatspräsident. Als großer Freund des Waldes betreute er viele Jahre das Forstwesen. In allem, was er tat, zeigte sich seine korrekte Art, sein gerades Wesen und sein überaus gütiges Herz. Weit über seine engere Heimat hinaus war er bekannt und geschätzt.

Im Jahre 1907 erhielt Rudolf Schneider Zeugnis von den in der Neuapostolischen Kirche wirkenden Aposteln Jesu. Bald schon erkannte er die göttliche Wahrheit. Alle schweren Hindernisse, die sich ihm entgegenstellten, überwand er, weil er sein Leben auf einen neuen Grund stellen wollte. Es kann gar nicht alles aufgezählt werden, wie gesegnet fortan sein Lebensweg verlief. Doch nicht nur er erlebte die Wohltaten Gottes an seiner Seele, sondern er selbst wurde auch vielen Tausenden zum Segen durch seinen Glauben, seine Liebe und seine Treue. Am 9. Mai 1907 empfing er aus der Hand des Apostels Bock den Heiligen Geist. In seiner näheren Umgebung war er einer der ersten, der die Gotteskindschaft erlangte; bei seinem Heimgang zählte der Bezirk über 10000 Seelen.

Im gleichen Jahr, am 8. Oktober 1907, wurde er zum Unterdiakon gesetzt, nur einen Monat später zum Diakon. […] Am 9. Dezember 1923 wurde ihm das Bezirksältestenamt für den Bezirk Hüntwangen anvertraut und am 20. August 1933 wurde er zum Bischof ausgesondert. Der Stammapostel Bischoff ordinierte am 13. Oktober 1935 Rudolf Schneider zum Apostel Jesu. Wo er hinkam, schlugen ihm die Herzen entgegen. Er war ein Vorbild den Schafen Christi. Sein Glaube war unerschütterlich, seine Liebe stets uneigennützig, sein ganzes Wesen lauter wie ein Kristall.

In dem großen Gottesdienst in Frankfurt am Main, den der Stammapostel Bischoff am 5. August 1951 hielt, wurde der Apostel im Alter von 73 Jahren in den Ruhestand versetzt; seine Segensarbeit ging jedoch in der Stille weiter.

Im Februar 1955 gab Rudolf Schneider sein ländliches Anwesen auf, um den Rest seiner Tage in Rorschach zu verbringen. Nach einer Zeit der Krankheit durfte er am 26. Januar 1956 heimgehen; er hatte das Ziel seiner Erdenwanderung erreicht.

Wenn der Stammapostel Urwyler von Apostel Schneider sprach, dann hörte man immer die Worte: „Der edle Apostel Schneider!“ Auch in den Jahren seines Ruhestandes waren ihm noch alle Gotteskinder von Herzen zugetan.

 

Die Trauerfeier führte Bezirksapostel E. Streckeisen am 30. Januar 1956 in Rorschach im Beisein von Bezirksapostel M. F. Hahn, der Apostel J. Baur und H. Hänni sowie der Bischöfe Stiefel und E. Zimmermann durch und verwendete dabei das Wort aus Hebräer 13, 7: "Gedenket an eure Lehrer, die euch das Wort Gottes gesagt haben; ihr Ende schauet an und folget ihrem Glauben nach."

R. Schneider I war der Vater von R. Schneider II und der Großvater von R. Schneider III.

 

Aus seiner Feder (Auszug)

  • "Prüfet die Geister!" (aus dem "Jugendfreund" 1951, S. 61)

R. Schneider I

13. Oktober 1935

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R. Schneider I
Apostel R. Schneider I am 30. Mai 1937 in Öhringen
R. Schneider I
Fahrt des Leichenwagens mit dem Sarg von R. Schneider I von der Kirche zum Friedhof am 30. Januar 1956
Geschmückte Grabstätte von R. Schneider I am 30. Januar 1956
Zeitstrahl über das Leben R. Schneiders I. anhand der uns vorliegenden Informationen
 

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