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R. Schneider III

Rudolf Schneider III (N0397)

 

* Apostel von 1991 bis 2006

 

Lebensdaten

  • geboren am 22. Januar 1941 in Hüntwangen, Schweiz
  • gestorben am 5. Mai 2024 (83)

 

Amtstätigkeit

  • 19. April 1958: Unterdiakon durch Bezirksapostel Ernst Streckeisen (17)
  • 5. Oktober 1960: Diakon (19)
  • 25. Oktober 1970: Priester (29)
  • 25. Juni 1978: Hirte (37)
  • 9. Dezember 1979: Bezirksevangelist (38)
  • 20. November 1988: Bischof durch Stammapostel Richard Fehr in Schaffhausen-Neuhausen, Schweiz (47)
  • 17. März 1991: Apostel durch Stammapostel Richard Fehr in Aarau, Schweiz (50)
  • 22. Oktober 2006: Ruhesetzung durch Stammapostel Wilhelm Leber in Zürich-Seebach, Schweiz (65)

 

Arbeitsbereich

  • Teile der Schweiz (Raum Aargau, Ostschweiz, Zentralschweiz und Zürich) und Ungarn

 

Zuständige(r) Bezirksapostel

  • Peter Dessimoz (1991 bis 1998)
  • Armin Studer (1998 bis 2006)

 

Aus seinem Leben

(Mit freundlicher Genehmigung des Bischoff Verlages. Entnommen aus der Loseblattsammlung „Apostel der Endzeit“. © Verlag Friedrich Bischoff GmbH, Neu-Isenburg)

„Im Zürcher Unterland, in dem Dorf Hüntwangen/Schweiz, erblickte ich am 22. Januar 1941 als ältestes von drei Geschwistern das Licht der Welt. Das größte Vermächtnis meiner gläubigen Eltern liegt darin, daß ich von Geburt an im neuapostolischen Glauben heranwachsen durfte. Zu dieser Zeit bekleidete mein Großvater das Amt eines Apostels. Aus seiner Hand empfing ich am 6. April 1941 die Heilige Wasser- und Geistestaufe. Auf einem Bauernhof erlebte ich unter den gesegneten Händen meiner gottesfürchtigen Eltern schöne Kinder- und Schuljahre. Das Elternhaus hat mir allezeit Geborgenheit gegeben, denn die Liebe war das Zeichen, das meine Eltern prägte. Nachdem mein Vater ins Amt eines Bischofs berufen worden war, verkaufte er das durch drei Generationen bewohnte und bewirtschaftete Heimwesen, zog nach Rorschach am Bodensee und stellte seine ganze Zeit und Kraft in den Dienst des Werkes Gottes.

An meine Schulzeit schloß sich eine dreijährige kaufmännische Lehre an. Danach bewarb ich mich um eine Stelle in der französischen Schweiz, um mich in der französischen Sprache weiterzubilden – aber ohne Erfolg. Mein Vorsteher tröstete mich mit den Worten: ‚Du wirst noch die richtige Arbeitsstelle erhalten!‘ Am folgenden Tag schon unterrichtete mich mein Vater über ein Telefongespräch mit dem damaligen Bezirksapostel Streckeisen. Dieser hatte sich nach meinem Befinden erkundigt. Mein Vater berichtete ihm von meiner Sorge. Der Bezirksapostel lächelte nur und sagte: ‚Rudolf bekommt keine Arbeitsstelle, weil ich ihn brauche!‘ Am 1. Mai 1960 trat ich dann in den Dienst der Neuapostolischen Kirche in der Schweiz. Fünf Jahre lang, bis zu meiner Verheiratung, war es mir vergönnt, bei dem Bezirksapostel Streckeisen – wie sein eigener Sohn – zu Hause zu sein. In dieser unvergeßlichen Zeit durfte ich manche Begegnungen mit der Liebe Gottes haben. Nachdem dann der Bezirksapostel Streckeisen am 15. Februar 1975 das Stammapostelamt angetreten hatte, berief er mich ins internationale Sekretariat.

Viele Jahre hindurch durfte ich meinem Vater, dem Apostel Jesu, samstags und sonntags als Chauffeur zu den Gemeinden dienen. Auf einer solchen Fahrt lernte ich meine treue Lebensgefährtin kennen; wir heirateten 1965. In den Jahren unseres gemeinsamen Lebens- und Glaubensweges war sie mir allezeit eine sehr große Hilfe und ein Segen. Den goldenen Wanderstab aus Psalm 23, den uns der Bezirksapostel Streckeisen anläßlich unserer Trauung mit auf unseren Lebensweg gab, halten wir fest in der Hand. Unsere Ehe wurde 1966 mit einem Sohn und 1974 mit einer Tochter gesegnet.

Am 19. April 1958 setzte mich der Bezirksapostel Streckeisen ins Unterdiakonenamt. Im Laufe der Zeit diente ich in verschiedenen weiteren Ämtern:

05. 10. 1960 Diakon
25. 10. 1970 Priester
25. 06. 1978 Hirte
09. 12. 1979 Bezirksevangelist

Wohl stand in mir die Furcht, den damit verbundenen Aufgaben nicht gewachsen zu sein, doch durfte ich immer wieder Gottes Hilfe erfahren.

Am 20. November 1988 wurde mir durch den Stammapostel Fehr das hohe Amt eines Bischofs auferlegt, um den Apostel Keller im Arbeitsbereich Zürich zu unterstützen.

Nun übertrug mir der Stammapostel Fehr am 17. März 1991 in einem segensreichen Gottesdienst in Aarau/Schweiz das verantwortungsvolle Amt eines Apostels Jesu. Neben dieser Aufgabe als Botschafter an Christi statt übe ich weiterhin meine Tätigkeit – wenn auch in einem etwas eingeschränkten Umfang – im Sekretariat des Stammapostels Fehr aus.

In engster Verbindung mit dem Bezirksapostel Dessimoz und dem Stammapostel will ich den Anvertrauten eine Hilfe sein, die sie im harten Kampf um das Erreichen unseres himmlischen Zieles benötigen. Es ist meine Bitte, das geistige Erbe meiner Väter und Apostel zu bewahren und nach den Worten meines Vaters zu handeln: ‚Bleibe immer klein und demütig!‘, denn ich bin mir bewußt: ‚Nichts hab‘ ich zu bringen, alles, Herr, bist du!‘ (Gesangbuch 405).“

 

Über die Umstände der Beauftragung als Vorsteher für die Gemeinde Zürich-Seebach schreibt R. Schneider III folgendes: „Apostel Zimmermann [bat mich], zu ihm zu kommen. Er sagte mir: ‚Am nächsten Sonntag wird der Bezirksälteste Herter die Gemeinde Zürich-Seebach besuchen und dich als neuen Vorsteher einführen.‘ Dann antwortete ich ihm, dass dies unmöglich sei! Worauf er sagte: ‚Der liebe Gott ruft dich und du sagst nein!‘ Ich hatte einen Grund. Ich litt schon lange Zeit an einer chronischen Leberentzündung und hatte Hunderte von Pillen geschluckt. Ich war immer müde und erschöpft, sodass ich als zukünftiger Vorsteher für die Amtsträger, Geschwister und auch für den Apostel nur eine schwere Belastung gewesen wäre. Der Apostel entgegnete, dass der liebe Gott diese Krankheit wegnehmen könne. Wenn das so sei, antwortete ich, dann sei die Beauftragung für mich kein Problem mehr. Der Apostel stellte nun nochmals die Frage, ob ich den Auftrag annähme oder nicht, worauf ich mit gläubigem Herzen zusagte. Dann betete er. Nach diesem Gebet musste ich keine einzige Pille mehr schlucken, meine Leberentzündung war wie ‚weggeblasen‘! Ein wahres Wunder unseres großen Arztes durch meinen Apostel war geschehen!“

In seiner Amtstätigkeit habe er sich immer in den Dienst der Kirche und der von ihm betreuten Glaubensgeschwister gestellt. Er sagte diesbezüglich einmal: "In engster Verbindung mit dem Bezirksapostel und dem Stammapostel will ich den Anvertrauten eine Hilfe sein, die sie im harten Kampf um das Erreichen unseres himmlischen Zieles benötigen. Es ist meine Bitte, das geistige Erbe meiner Väter und Apostel zu bewahren und nach den Worten meines Vaters zu handeln: 'Bleibe immer klein und demütig!', denn ich bin mir bewusst: 'Nichts hab' ich zu bringen, alles, Herr, bist du!'"

In der Zeit nach seiner Ruhesetzung konnte er die gemeinsame Zeit mit der Familie noch lange Jahre genießen.

Die Trauerfeier führte Bezirksapostel J. Zbinden am 25. Mai 2024 in Zürich-Seebach durch, sie wurde per IPTV übertragen.

 

Aus seiner Feder (Auszug)

  • Für viele zum ersten Mal ... (aus "Unsere Familie" 22/1982, S. 605)
  • Gottes Wille - auch unser Wille? (aus dem Kalender "Unsere Familie" 1993, S. 77)
  • Wahres Glück (aus dem Kalender "Unsere Familie" 1994, S. 38)
  • Wahre Freundschaft (aus dem Kalender "Unsere Familie" 1994, S. 72)
  • Ist bei dir alles im Lot? (aus "Unsere Familie" 16/1995, S. 19)
  • Ich will mich mit euch freuen (aus "Unsere Familie" 20/2000, S. 28)
  • So nimm denn meine Hände (aus "Unsere Familie" 6/2003, S. 18)
  • Winterthur und der Stammapostel (aus "Unsere Familie" 24/2003, S. 16)
  • Gottesliebe (aus "Unsere Familie" 23/2005, S. 20)
  • "Gemeinschaft macht stark!" (aus "Unsere Familie" 24/2006, S. 23)
  • Gottes Wort in Bülach (aus "Unsere Familie" 23/2011, S. 23) 

R. Schneider III

17. März 1991

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R. Schneider III
Apostel i.R. R. Schneider III (von "nak.ch")
Zeitstrahl über R. Schneider IIIs Leben anhand der uns vorliegenden Informationen
 

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