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H. Magney

Hermann Magney (N0168)

 

* Apostel von 1976 bis 2000

 

Lebensdaten

  • geboren am 1. Juli 1929 in Dortmund (Westfalen), Preußen
  • gestorben am 28. April 2024 in Bonn, Nordrhein-Westfalen (94)

 

Amtstätigkeit

  • 25. Juli 1948: Unterdiakon durch Apostel Walter Schmidt in Dortmund-Nord, Nordrhein-Westfalen (19)
  • 24. Juli 1949: Diakon durch Bezirksapostel Walter Schmidt (20)
  • 25. Dezember 1949: Priester durch Bezirksapostel Walter Schmidt (20)
  • 30. Juli 1959: Evangelist durch Bezirksapostel Walter Schmidt in Bönen-West, Nordrhein-Westfalen (30)
  • 18. Februar 1962: Bezirksevangelist durch Stammapostel Walter Schmidt in Selm, Nordrhein-Westfalen (32)
  • 14. April 1968: Bezirksältester durch Stammapostel Walter Schmidt in Dortmund-Nord, Nordrhein-Westfalen (38)
  • 10. Juli 1974: Bischof durch Stammapostel Walter Schmidt in Dortmund-Nord, Nordrhein-Westfalen (45)
  • 18. April 1976: Apostel durch Stammapostel Ernst Streckeisen in Alsdorf, Nordrhein-Westfalen (46)
  • 9. Juli 2000: Ruhesetzung durch Stammapostel Richard Fehr in Herne-Wanne-Eickel, Nordrhein-Westfalen (71)

 

Arbeitsbereich

  • Indien (nördlicher Teil), Kapverdische Inseln, Teile Nordrhein-Westfalens (Bereich Dortmund) und Portugal

 

Zuständige(r) Bezirksapostel

  • Emil Schiwy (1976 bis 1980)
  • Hermann Engelauf (1980 bis 1991)
  • Horst Ehlebracht (1991 bis 2000)

 

Aus seinem Leben

(Mit freundlicher Genehmigung des Bischoff Verlages. Entnommen aus der Loseblattsammlung „Apostel der Endzeit“. © Verlag Friedrich Bischoff GmbH, Neu-Isenburg)

"Beim dankbaren Zurückschauen auf den bisher aus Gnaden zurückgelegten Lebensweg möchte ich mit den Worten Davids sagen: "Herr, mein Gott, groß sind deine Wunder und deine Gedanken, die du an uns beweisest" (Psalm 40, 6).

Am 1. 7. 1929 wurde ich in Dortmund als einziges Kind meiner neuapostolischen Eltern geboren. Meine Großeltern beiderseits waren zu dieser Zeit schon mehr als 30 Jahre neuapostolisch. Das Siegel der Gotteskindschaft empfing ich im Oktober 1929 aus der Hand des Apostels Magney, meines Großvaters.

Mein Vater wirkte als Dirigent des gemischten Chores in der Gemeinde Dortmund, von den beiden Großvätern diente der eine als Apostel, der andere als Priester in reichem Segen. In diesem neuapostolischen Familienleben wurde meine Seele schon früh bereitet; ich konnte erkennen, dass ein Tagwerk für den Heiland der Mühe wert ist. Etwa sechs Wochen nach meiner Konfirmation ‑ es war bei einem Luftangriff im Zweiten Weltkrieg am 5. 5. 1943 auf die Stadt Dortmund ‑ gingen mein Vater und mein Großvater, der Apostel Magney, in die Ewigkeit. Meine Mutter und ich wurden durch diese Kriegseinwirkung obdachlos, doch fanden wir bei den Eltern meiner Mutter in Selm, Kreis Unna, liebevolle Aufnahme und ein neues Zuhause. Mein Großvater mütterlicherseits trat nunmehr an die Stelle meines heimgegangenen Vaters und war mir in meinen jungen Jahren ein väterlicher Freund und göttlicher Ratgeber. Er war mir behilflich, den Blick auf das reiche Arbeitsfeld in der Gemeinde zu richten, so dass ich schon früh im Weinberg des Herrn mithelfen durfte. Auch wurde mir mit meinem 16. Lebensjahr der gemischte Chor der Gemeinde Selm anvertraut. Drei Jahre später rief mich der Herr durch den späteren Stammapostel Schmidt. Ich empfing das Unterdiakonenamt und trat damit in den Kreis der Amtsbrüder, der mir bis zur Stunde Quelle vieler Freuden und reichen Segens wurde.

Nach meinem Schulbesuch begann ich am 1. 10. 1945 die Lehre als Industriekaufmann. Nach Beendigung dieser Lehrzeit war ich dann in diesem Beruf 28 Jahre tätig.

Im Jahre 1951 heiratete ich meine Frau Elfriede, die aus einem treuen neuapostolischen Elternhaus kommt. In unserer Ehe schenkte uns der Herr eine Tochter.

Am 1. 9. 1973 trat ich in den Dienst unserer Kirchenverwaltung von Nordrhein‑Westfalen. [...]

Als Träger dieses Amtes bekam ich im August 1964 den Auf­trag, als Bezirksvorsteher den Unterbezirk Hamm zu pflegen. In den Aposteln Schiwy, Knaupmeier und Engelauf hatte mir der Herr liebe­volle und hilfreiche Ratgeber geschenkt. An Ostern, dem 14. 4. 1968, wurde ich zum Bezirksältesten ordiniert. Sechs Jahre später, am 10. 7. 1974, empfing ich aus der Hand des Stammapostels Schmidt das Bischofsamt.

Wieder war es ein Ostersonntag, der 18. 4. 1976, an dem mir unser Stammapostel Streckeisen in einem feierlichen Gottesdienst in Alsdorf das Amt eines Apostels Jesu übertrug. Seit diesem denkwürdigen Tag ist es in meiner Seele noch stiller geworden, und es erfüllt mich nur der eine Wunsch, meinem Bezirksapostel und unserem Stammapostel in treuer Nachfolge eine Hilfe zu sein, die vom Herrn erwählten Seelen zu bewahren und für seinen Tag zu bereiten. Der Herr möge es mir aus Gnaden gelingen lassen!"

                                                     

Seine Frau Elfriede verstarb nach schwerer Krankheit am 3. Juli 2000. Nach langer, segensreicher Tätigkeit als Apostel wurde H. Magney am 9. Juli 2000 durch Stammapostel R. Fehr feierlich in den Ruhestand verabschiedet. R. Fehr sagte unter anderem über H. Magney: "Sein Wirken war stets von göttlicher Weisheit und großer Lebenserfahrung gekennzeichnet." Ebenso würdigte er seine Vorbildfunktion aufgrund des ruhigen, besonnenen und ausgeglichenen Wesens. Zum Heimgang von E. Magney sagte R. Fehr unter anderem: "Nun hat es Gott gefallen, dein Friedchen heimzurufen, aber du bist nicht allein, so wie wir es auch im Eingangslied gesungen haben. Dabei helfen dir dein Glaube und die Gebete." Ferner wies er auf das Glück eines starken Glaubens sowie das große Glück des baldigen Wiedersehens hin.

H. Magney gehörte zu folgenden Gemeinden: Selm (bis 1994), Hamm-Werries (1994-2003), Hamm-Heessen (2003-2011), Hamm (2011-2019) und Bonn-Mitte (bis 2024).

Er war leidenschaftlicher Musiker und Organist, malte und dichtete gern. So stammt beispielsweise der Text des Liedes "O du mein Herr und Heiland" (Deutsches Gesangbuch, Nr. 55) von ihm, wo es am Ende der dritten Strophe heißt: "Nach dir mein Herz sich sehnet - nimm mich in Gnaden an."

Bezirksapostel i.R. A. Brinkmann sagt unter anderem über H. Magney: "Für ihn stand die Seelsorge immer an erster Stelle, die theologische Arbeit kam danach und dann die Verwaltungsarbeit." H. Magneys Merkmale seien dessen authentische Demut, sein Glaubensgehorsam, sein Aufschauen zum Stammapostel, sein offenes Herz und seine Fähigkeit, zuzuhören, gewesen. "Er hatte für jeden immer ein offenes Ohr und begegnete seinen Mitmenschen ohne Vorurteile. Für mich war er Freund, großer Bruder und wie ein Vater."

Die Trauerfeier führte Bezirksapostel R. Storck in Begleitung von Bezirksapostel i.R. A. Brinkmann, des Bezirksapostelhelfers S. Pöschel sowie der Apostel D. Diniz Vassiliadou, R. Follmann, i.R. W. K. Hoyer, G. Opdenplatz und F.-W. Otten am 13. Mai 2024 in Bonn-Fontainengraben durch und stellte sie unter das Wort aus Römer 1, 16: "Denn ich schäme mich des Evangeliums nicht; denn es ist eine Kraft Gottes, die selig macht alle, die glauben."
Er sagte unter anderem: "Wir verlieren einen wertvollen Christen und einen großen, großen Apostel. [...] Er hat ruhig, sachlich und zielorientiert gedient. [...] Für mich ist er einer der Apostel, der dem Amt und dem Anspruch am nächsten kommt. [...] Er kämpfte und lebte für das Evangelium. [...] Dies gab ihm Sicherheit und Kraft. [...] Wir wollen auch das Evangelium lehren und leben - durch unser Tun und Handeln. Dann werden wir erleben, dass eine große Gotteskraft in uns ist, die uns selig macht. Darüber würde unser Apostel sich riesig freuen."
Hirte i.R. K. Grajewski, der Schwiegersohn H. Magneys sagte unter anderem: "Wir empfanden unseren Vater, Großvater und Urgroßvater als liebevoll und bescheiden, ausgleichend und ausgesprochen friedfertig. [...] Er wird uns als Familie ein starkes Glaubensvorbild bleiben."
Bezirksapostelhelfer S. Pöschel bezeichnete ihn als Apostel "meiner Kindheit, meiner Jugendzeit und meiner Zeit als junger Erwachsener [...] aufrecht, gewissenhaft und genau."
Apostel G. Opdenplatz zitierte aus Sprüche 8, 6: "Hört, denn ich rede, was edel ist, und meine Lippen sprechen, was recht ist." So habe Apostel H. Magney gepredigt. Er dankte der Familie, "dass ihr euren Vater, Großvater und Urgroßvater mit uns, den Gläubigen, geteilt und ihn so liebevoll umsorgt habt."

 

Aus seiner Feder (Auswahl)

  • Die Kraft der Seele (aus dem Kalender "Unsere Familie" 1978, S. 59)
  • Bewahrung (aus dem Kalender "Unsere Familie" 1980, S. 64)
  • Jesu Leiden und Sterben (aus dem Kalender "Unsere Familie" 1981, S. 75)
  • Gottes Herrlichkeit (aus dem Kalender "Unsere Familie" 1982, S. 96)
  • Heiliget aber Gott in euren Herzen (aus dem Kalender "Unsere Familie" 1983, S. 95)
  • Keine Plage wird sich zu deiner Hütte nahen (aus "Wächterstimme" 24/1983, S. 187)
  • Besuch auf der Insel Fogo (aus dem Kalender "Unsere Familie" 1985, S. 105)
  • Ich weiß ja zum Segen die Tür (aus dem Kalender "Unsere Familie" 1988, S. 50)
  • Für die Sache unsers Meisters ... (aus "Wächterstimme" 18/1988, S. 138)
  • Ein Besuch auf der Insel Sao Antäo (aus dem Kalender "Unsere Familie" 1991, S. 106)
  • Segenswünsche (aus dem Kalender "Unsere Familie" 1996, S. 32)
  • Wer und was begeistert dich? (aus "Unsere Familie" 23/1997, S. 43)
  • Säen, ernten, danken (aus dem Kalender "Unsere Familie" 1998, S. 113)
  • Der Mittelpunkt (aus "Unsere Familie" 18/1999, S. 26)

H. Magney

18. April 1976

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  • Apostel Magney feiert 80. Geburtstag (von "nak-west.de")
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H. Magney als angehender Industriekaufmann (von "nak-west.de")
10. Juli 1974 - Stammapostel Walter Schmidt in Dortmund-Nord (Nordrhein-Westfalen) | Ordination Bischof Hermann Magney
Aposte H. Magney bei seiner ersten Missionsreise auf die Kapverdischen Inseln
Apostel H. Magney feiert Heiliges Abendmahl in einer afrikanischen Gemeinde
Hermann Magney
Am 12. Juli 2009 gratuliert Bezirksapostel A. Brinkmann in Hamm-Mitte (Nordrhein-Westfalen) dem Apostel i.R. H. Magney nachträglich zu dessen 80. Geburtstag (von "nak-west.de")
H. Magney, ca. 2019
Bezirksapostel R. Storck führt die Trauerfeier für Apostel i.R. H. Magney am 15. Mai 2024 in Bonn-Fontainengraben, Nordrhein-Westfalen, durch (von "nak-west.de")
Zeitstrahl über H. Magneys Leben anhand der uns vorliegenden Informationen
 

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