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H. Schumacher

Hermann Schumacher (N0097)

 

* Apostel von 1951 bis 1953
* Bezirksapostel von 1953 bis 1986

 

Lebensdaten

  • geboren am 10. Februar 1912 in Holtum (Geest), Preußen
  • gestorben am 14. Juni 2002 (90)

 

Amtstätigkeit

  • 18. Oktober 1936: Unterdiakon durch Bezirksapostel Johannes Friedrich Lembke (24)
  • 5. Dezember 1937: Diakon (25)
  • 30. November 1938: Priester (26)
  • 18. April 1948: Evangelist (36)
  • 15. April 1949: Bezirksältester durch Stammapostel Johann Gottfried Bischoff in Bremen (37)
  • 5. August 1951: Apostel durch Stammapostel Johann Gottfried Bischoff in Frankfurt am Main, Hessen (39)
  • 25. Oktober 1953: Bezirksapostel durch Stammapostel Johann Gottfried Bischoff in Hamburg (41)
  • 19. Oktober 1986: Ruhesetzung durch Stammapostel Hans Samuel Urwyler in Bremen (74)

 

Arbeitsbereich

  • Bremen und Teile Niedersachsens
  • von 1969 bis 1981 auch Malta, Niederlande und Niederländische Karibik

 

Zuständige(r) Bezirks- bzw. Stammapostel

  • Karl Weinmann (1951 bis 1953)
  • Johann Gottfried Bischoff (1953 bis 1960)
  • Walter Schmidt (1960 bis 1975)
  • Ernst Streckeisen (1975 bis 1978)
  • Hans Samuel Urwyler (1978 bis 1986)

 

Aus seinem Leben

(Mit freundlicher Genehmigung des Bischoff Verlages. Entnommen aus der Loseblattsammlung „Apostel der Endzeit“. © Verlag Friedrich Bischoff GmbH, Neu-Isenburg)

„In einem sehr harten und schneereichen Winter wurde ich am 10. Februar 1912 als zweites Kind meiner Eltern in Holtum-Geest/Kreis Verden geboren. Obwohl meine Eltern durch die Versetzung meines Vaters, der Eisenbahner war, nach Hemelingen bei Bremen verzogen, blieb ich bei meinen Großeltern auf dem Lande. Hier verbrachte ich auch die ersten Kinderjahre und verspürte dadurch wenig von den Entbehrungen, die der Erste Weltkrieg mit sich brachte. Im Nachschauen denke ich an die Worte des Engels, der zu Elia sagte: ‚Stehe auf und iß! denn du hast einen großen Weg vor dir!‘ (1. Könige 19, 7). Trotzdem war ich froh, daß ich nach der Rückkehr meines Vaters aus dem Krieg zu meinen Eltern und Geschwistern konnte. Wir waren inzwischen eine sechsköpfige Familie geworden, und ich trat nach abgeschlossener Schulbildung in eine kaufmännische Lehre.

Im Spätherbst des Jahres 1932 erhielt ich Zeugnis vom Werk Gottes durch einen Glaubensbruder, der es verstand, mir die Zusage zum Besuch eines Gottesdienstes mit den Worten: ‚Ein Mann – ein Wort!‘ abzuringen. Bis ich im Herbst 1934 in die Neuapostolische Kirche aufgenommen wurde, mußte noch manches abgelegt werden, stand ich doch damals noch mit beiden Füßen in der Welt. Hierbei bewiesen die Brüder viel Geduld und Verständnis.

Am 18. November 1934 wurde ich durch Apostel Lembke versiegelt; aus seiner Hand empfing ich am 18. Oktober 1936 auch das Unterdiakonenamt.

Im September 1937 erhielten meine Frau und ich den Segen zu unserem Ehebund. Im März 1944 wurde uns ein Sohn geschenkt.

Am 5. Dezember 1937 wurde mir das Diakonen- und am 30. November 1938 das Priesteramt übertragen.

1940 wurde ich zur Wehrmacht eingezogen. Damals meinten viele, der Krieg würde nur eine kurze Zeit dauern; es wurden daraus aber sieben lange Jahre Soldatenzeit und Gefangenschaft!

Zwei Ereignisse aus dieser Zeit, die mich tief bewegt haben und mir unvergeßlich sind, möchte ich kurz schildern:

Nach kurzer, harter Ausbildungszeit in Braunschweig kam endlich der Sonntag, an dem ich zum erstenmal als Soldat die Kaserne verlassen durfte. Meine Frau war zu Besuch gekommen; sie teilte mir mit, daß der Stammapostel Bischoff an diesem Tage in Braunschweig einen Gottesdienst halten würde! Bei brütender Hitze – wir standen hinten in der überfüllten Kirche auf der Empore – erlebten wir einen so herrlichen, von viel Liebe und Trost erfüllten Gottesdienst, daß ich meine Tränen nicht zurückhalten konnte und bitterlich weinte. Der Unterschied war einfach zu groß – hier die Liebe und Nähe Gottes, seine Güte und Barmherzigkeit, dort Schinderei und Gottlosigkeit! Nach Wochen härtester körperlicher Anstrengung und Quälerei wurde ich unter dem Dienen unseres Stammapostels so bewegt und aufgewühlt, daß ich einfach meine Gefühle nicht unterdrücken konnte.

Nach jahrelanger Soldatenzeit, in deren Verlauf ich auf mehrere europäische Kriegsschauplätze bis nach Narvik (Norwegen) geführt wurde, und nach fast 3 1/2jähriger Kriegsgefangenschaft in den USA und England kam endlich der Tag der Heimkehr. Es war der 5. Oktober 1947, der Erntedanksonntag. Unsere Wohnung war dem Bombenkrieg zum Opfer gefallen, so fand ich meine Frau und meinen inzwischen 3 1/2jährigen Sohn in einem kleinen Nachbarort wieder. Es war um die Mittagszeit, als ich in ‚POW‘-Kleidung (POW = Kriegsgefangener) in unserer Notwohnung eintraf. Unser Sohn, den meine Frau aus dem Schlaf holte, fiel mir sofort freudig in die Arme, obgleich er diesen ‚fremden Onkel‘ noch nie gesehen hatte. Die treue Mutti aber hatte das Bild des Vaters in die kleine Kinderseele eingebaut. Schon zwei Stunden später waren wir alle im Gottesdienst, glücklich und selig, nun wieder zusammen und daheim zu sein! Ein Monat nach meiner Rückkehr wurde mir die Bremer Jugend anvertraut.

Am 18. April 1948 empfing ich das Gemeindeevangelistenamt, und ein Jahr später, am 15. April 1949, in einem hochfeierlichen Gottesdienst durch den Stammapostel Bischoff in Bremen das Bezirksältestenamt.

Nachdem mir dann verschiedene Bezirke als Bezirksvorsteher anvertraut worden waren, wurde mir in dem denkwürdigen großen Festgottesdienst am 5. August 1951 in Frankfurt a. M. – wieder aus der Hand des Stammapostels Bischoff – das Apostelamt zuteil.

Gut zwei Jahre später, am 25. Oktober 1953, empfing ich das Bezirksapostelamt für den neugegründeten Apostelbezirk Bremen. Dieser Apostelbezirk setzt sich zusammen aus den Bezirken: Bremen-Mitte, Bremen-Nord, Bremen-Ost, Bremerhaven, Delmenhorst, Emden, Oldenburg i. O. und Wilhelmshaven; er umfaßt somit den nordwestlichen Teil der Bundesrepublik Deutschland.

In einem großen Festgottesdienst am 27. Juli 1969 in Hilversum/Holland übertrug mir darüber hinaus der Stammapostel Schmidt die Führung des Apostelbezirks Niederlande.

An den Schluß meiner Ausführungen möchte ich die Worte setzen, die ich auch im letzten Gottesdienst, bevor ich Soldat wurde, in meiner Heimatgemeinde gesagt habe:

‚Leben wir, so leben wir dem Herrn;
Sterben wir, so sterben wir dem Herrn.
Darum, wir leben oder sterben, so sind wir des Herrn‘

(Römer 14, 8)."

 

Nach dem Tod seiner Frau Elsa lebte er allein in seinem Haus in Bremen und wurde von der Familie seines Sohnes (des Bezirksapostels K. Schumacher) versorgt. Bis zuletzt besuchte er die Gottesdienste in der Gemeinde Bremen-Ostertor.

Anlässlich des 88. Geburtstages von H. Schumacher besuchte Apostel E. Krause in Begleitung von Bezirksapostel i.R. G. Pos am 10. Februar 2000 die Gemeinde Bremen-Hemelingen.

Anlässlich des 50. Jahrestages zur Ordination als Apostel besuchte Stammapostel R. Fehr am 5. August 2001 die Gemeinde Bremen-Findorff.

H. Schumacher starb 90-jährig am 14. Juni 2002 in einem Krankenhaus, wohin er nach einem Sturz eingeliefert wurde.

Die Trauerfeier führte Stammapostel R. Fehr am 27. Juni 2002 in Bremen-Findorff durch. Er hob besonders den kindlichen Glauben des Verstorbenen hervor und würdigte ihn als einen beispielhaften Vorangänger und kompromisslosen Nachfolger. Die Beisetzung führte Bezirksapostel W. Leber am selben Tag auf dem Friedhof Hemelingen durch.

 

Aus seiner Feder (Auszug)

  • Heimkehr (aus dem Kalender "Unsere Familie" 1953, S. 57)
  • Kindlich glauben! (aus dem Kalender "Unsere Familie" 1955, S. 61)
  • Das hohe Ziel (aus dem Kalender "Unsere Familie" 1956, S. 45)
  • Unser Pfingsttreffen (aus "Christi Jugend" 6/1983, S. 42)
  • "Komm und sieh es!" (aus dem Kalender "Unsere Familie" 1984, S. 97)
  • Zurückgekehrt (aus "Christi Jugend" 4/1985, S. 26)
  • Der Apostelbezirk Bremen (aus "Christi Jugend" 8/1987, S. 58)

H. Schumacher

5. August 1951

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  • Hermann Schumacher - 50 Jahre Apostelamt
  • Bezirksapostel i.R. Hermann Schumacher vor 100 Jahren geboren (von "nak-nordost.de")

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Das Ehepaar Elsa und Hermann Schumacher am 26. September 1937
Im Jahr 1962 spendet Stammapostel W. Schmidt in Oldenburg (Niedersachsen) dem Ehepaar Elsa und H. Schumacher den Segen zur Silberhochzeit
H. Schumacher
Bezirksapostel H. Schumacher am 4. Juni 1979 am Streker Moor
Bezirksapostel i.R. H. Schumacher im Juni 1989
H. Schumacher, ca. 2000
Die Gemeinde beim Trauergottesdienst für Bezirksapostel i.R. H. Schumacher am 27. Juni 2002 in Bremen-Findorff
Zeitstrahl über H. Schumachers Leben anhand der uns vorliegenden Informationen
 

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