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Die Kirche "Bergstraße" in den 1980er-Jahren

Gemeinde Echzell-Bingenheim

 

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Gemeindedaten

  • Bezirk: Frankfurt, vorher Bad Homburg (bis 2017), Frankfurt-Nord (bis 1983) und Frankfurt-Ost
      (bis  1956)
  • Gemeindegründung: 1916
  • Kirchweihe: 20. November 1968 durch Bischof Rudolf Weine
  • Adresse: Bergstraße 1, 61209 Echzell
  • Fusion mit der Gemeinde Friedberg am Standort Friedberg: 22. Januar 2023
  • Gemeindestatus: geschlossen

* * *

Kurzchronik der Gemeinde Echzell-Bingenheim (Stand 1993)

Vorgeschichte
Die Anfänge der Gemeinde Echzell-Bingenheim reichen bis in das Jahr 1916/17 zurück, als mehrere nach Echzell zugezogene Schwestern die Gottesdienste im benachbarten Nieder-Florstadt besuchten. Bald wurden sie von jungen Männern begleitet, die später alle Gotteskinder wurden.
Die Anfänge der Gemeinde.
Wegen des langen Weges fanden ab Weihnachten 1924 die Gottesdienste alle 14 Tage im Haus der Familie Betzendörfer in Echzell, durch die Bedienung der Priester Pfaff und Vogt aus Florstadt, statt. Am 1. Januar 1929 wurde die Gemeinde selbständig. Erster Vorsteher wurde Priester Betzendörfer. 1931 wurde Priester Heinrich Ruppel Vorsteher der mittlerweile 29 Seelen zählenden Gemeinde, die sich in seinem Haus in Bingenheim zu den Gottesdiensten versammelte. Bis 1949 dienten noch die Priester Karl Sargk und Willi Böcher der Gemeinde als Vorsteher. Ab Dezember 1949 wurde Priester Walther Stecher Vorsteher der Gemeinde.
Versammlungsstätten
Nachdem die Räumlichkeiten der Familie Ruppel für die wachsende Gemeinde nicht mehr ausreichend waren, wurden die Gottesdienste ab Januar 1952 im Gemeindesaal der Volksschule Bingenheim gehalten. Am 20. November 1968 konnte die Gemeinde die neuerbaute Kirche in Bingenheim, Bergstraße 1, beziehen. Den Weihegottesdienst hielt Bischof Weine mit dem Textwort 1. Mose 28, 16-19. Zu dieser Zeit zählte die Gemeinde 43 Geschwister. In den Jahren 1990 - 1993 wurde wegen der hohen Kinderzahl ein neuer Kinder/Jugendraum angebaut, sowie die Kirche mit Außenanlagen umgestaltet.

Organisatorische Eingliederung der Gemeinde.
Ab ihrer Gründung gehörte die Gemeinde zum Unterbezirk Ffm. - Ost mit den Beziksvorstehern Beziksältesten Illig und ab 1950 dem Bezirksältesten und späteren Bischof Weine. Im Jahre 1956 wurde die Gemeinde organisatorisch dem neu gebildeten Bezirk
Frankfurt/Main-Nord und damit dem Bezirksältesten Bock zugeteilt. Seit September 1983 zählt die Gemeinde zum Bezirk Bad Homburg mit dem Bezirksältesten Aschermann,Am 6. Mai 1984 wurde, nach fast 35 jähriger Amtstätigkeit als Vorsteher, Priester Walther Stecher an seinem 70. Geburtstag in den Ruhestand gesetzt. Neuer Vorsteher wurde Priester Wolfgang Seibert. Seit dem 12. Mai 1991 dient er der Gemeinde im Gemeindeevangelistenamt. Zur Pflege der 57 Geschwister stehen ihm die Priester Werner Ruppel und Wilfried Stecher, sowie der Diakon Roland Müller und und der Unterdiakon
Jörg Seibert zur Seite.
Echzell-Bingcnheim, 15.10.1993

* * *

ONLINE-Chronik der Gemeinde Echzell-Bingenheim (2023)

Bingenheim war zwar eine kleine Gemeinde, aber mit großer Geschichte.
Die Anfänge der Gemeinde Echzell-Bingenheim reichten bis in das Jahr 1916 zurück. Ländlich, inmitten der Wetterau gelegen, ist es nicht untypisch: „Jeder kennt jeden und alle arbeiten aktiv in der Gemeinde mit. Trotzdem sind wir offen und heißen jedermann an Sonn- und Feiertagen herzlich bei uns willkommen.“


Gemeindebereich

Zum Gemeindebereich gehörten viele kleine Ortschaften der Wetterau im Umkreis von circa 7 Kilometern rund um Echzell-Bingenheim. Im Einzelnen sind das Gettenau, Bissis, Heuchelheim, Grund-Schwalheim, Berstadt, Wohnbach, Geisenheim, Wölfersheim, Södel, Melbach, Beienheim, Weckesheim, Dorn-Assenheim, Reichelsheim, Heuchelsheim, Blofeld, Leidhecken, Dauernheim, Ober-Mockstadt, Nieder-Mockstadt und Staden.

Eng verbunden war die Gemeinde schon immer mit der Nachbargemeinde Friedberg, wohin die Gemeinde schon lange regelmäßig zu den Wochengottesdiensten eingeladen war.

1916 und 1917 zogen einige junge Glaubensschwestern nach Echzell, die die Gottesdienste im benachbarten Nieder-Florstadt besuchten. Bald wurden sie von jungen Männern in die Kirche begleitet, die später alle Gemeindemitglieder wurden.

Aufgrund des langen Weges fanden ab Weihnachten 1924 die Gottesdienste alle 14 Tage im Haus der Familie Betzendörfer in Echzell statt. Die Betreuung der Gemeinde erfolgte in dieser Zeit durch Amtsträger aus Nieder-Florstadt.

Ab 1931 versammelten sich die stetig wachsende Gemeinde zum Gottesdienst im Haus ihres damaligen Vorstehers, Priester Heinrich Ruppel.

Nachdem die Räumlichkeiten der Familie Ruppel für die wachsende Gemeinde nicht mehr ausreichten, wurden die Gottesdienste ab Januar 1952 im Gemeindesaal der Volksschule Bingenheim gehalten.

Am 20. November 1968 konnte die inzwischen auf 43 Geschwister angewachsenen Gemeinde die neu erbaute Kirche in Bingenheim, Bergstrasse 1, beziehen. Den Weihegottesdienst hielt Bischof Rudolf Weine.

In den Jahren 1990 bis 1993 wurde wegen der großen Anzahl von Kindern ein zusätzlicher Kinder- und Jugendraum angebaut und gleichzeitig die Außenanlage umgestaltet.

Zum Zeitpunkt ihrer Gründung gehörte die Gemeinde zum Bezirk Frankfurt-Ost, ab 1956 zum Bezirk Frankfurt-Nord und von 1983 bis 2017 zum Bezirk Bad Homburg. Im Januar 2017 wurde der Bezirk Bad Homburg wieder mit den Stadtgemeinden zum Bezirk Frankfurt zusammengeschlossen.

Seelsorgerisch wurde die Gemeinde von Priester Norbert Lauster betreut, der von zwei weiteren ehrenamtlich tätigen Seelsorgern unterstützt wurde.

Die Kirche "Bergstraße" in den 1980er-Jahren

1. Januar 1916

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  • Kurzchronik der Gemeinde Echzell-Bingenheim (bis 1993)
  • Ein letzter Gottesdienst (von "nak-frankfurt.de")
  • Übersicht der Gemeinde Echzell-Bingenheim
  • Bingenheim Chronik
 
 
Die Kirche "Bergstraße" in den 1980er-Jahren
Die Kirche "Bergstraße" in den 2000er-Jahren
 

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