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Gemeindedaten
- Bezirk: Frankfurt
- Gemeindegründung: 1904
- Kirchweihe: 1985, Anschrift: Florstädter Straße 65, 61169 Friedberg
- Gemeindestatus: Aktiv
- Zusammenführung mit der Gemeinde Echzell-Bingenheim am 22. Januar 2023
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Kurzchronik der Gemeinde Friedberg (Stand Ende 1993)
Vorgeschichte
Im Jahr 1904 gelangt das Zeugnis vom Werk Gottes, von Nieder-Florstadt a usgehend, über Ossenheim nach Friedberg, Die ersten Versiegelten von hier besuchen zuerst die Gottesdienste in Florstadt und Ossenheim, und als die Schar der Gotteskinder wächst wird erstmals kurz vor dem ersten Weltkrieg in Friedberg ein Kirchenlokal gemietet, das von Bischof Konrad Betzel, Frankfurt-Ost, geweiht wird, Durch Kriegseinwirkungen muß diese
Versammlungsstätte jedoch bald wieder aufgegeben werden.
Selbständige_Gemeinde
Erst im Jahr 1925 kann wieder ein geeigneter Raum angemietet werden. Vorsteher der neu gegründeten Gemeinde wird Hirte Philipp Pfaff aus Nieder-Florstadt, Bezirksvorsteher ist der damalige Bischof Emil Buchner. Schon im Jahr 1929 muß Bischof Buchner infolge von Gegenströmungen eine andere Versammlungsstätte weihen, Im Jahr 1930 wird Friedberg dem Bezirk Frankfurt-Ost zugeteilt und erhält als Bezirksvorsteher Bezirksältester Alois Illig, Im gleichen Jahr wird Priester Jakob Betzendörfer aus Bad Nauheim der Gemeinde als Vorsteher gesetzt. 1938 übernimmt Priester Alfred Schreiber, Ossenheim, dieses Amt.
Im Laufe der Jahre müssen durch Wachstum der Gemeinde oder durch Fremdeinwirkungen noch mehrmals die Räumlichkeiten gewechselt werden:
Erst ein Kinoraum, dann hintere Räume einer Gastwirtschaft, noch zwei weitere Versammlungsstätten und schließlich während des 2. Weltkrieges die Wohnung von Schvvester Hedwig Pfaff in Friedberg. Dann von 1949 bis 1959 verschiedene Schulräume des Schiller-Gymnasiums.
Im Jahr 1954 wird die Gemeinde dem Bezirk Frankfurt-West angegliedert. Bezirksvorsteher ist jetzt Bischof Paul Weine und gleichlaufend wird Bezirksevangelist Heinz Städter Vorsteher von Friedberg. Ab 1955 übernimmt Priester Alfred Zipprich als Vorsteher die Gemeinde. Snde 1955 wird Friedberg dem Bezirk Frankfurt-Nord zugeteilt und erhält
damit als Bezirksvorsteher Bezirksältester Hans Bock.
Eigene Kirchenräume
Im Herbst 1959 wird in der Neuhausgasse 4 in Friedberg ein Wohnhaus gemietet, dessen Räume z.T. als Kirchenräume genutzt werden können. Im Februar 1972 wird dieses Haus von der Kirche gekauft und der Gottesdienstraum daraufhin noch etwas ausgebaut. Im September 1983 übernimmt der damalige Bezirksevangelist Heinz Aschermann den neugegründeten Bezirk Bad Homburg als Bezirksvorsteher. Im Oktober 1985 tritt Gemeindeevangelist Zipprich in den Ruhestand und Evangelist Siegfried Feyerabend geht der Gemeinde als Vorsteher voran. Ab Oktober 1989 ist Priester Dieter Vetter in diesem Auftrag tätig. Zur Pflege der 67 Glaubensgeschwister stehen im zwei Priester,
zwet Diakone und ein Unterdiakon zur Seite.
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ONLINE-Chronik der Gemeinde Friedberg (2022)
Die Entstehung der Gemeinde Friedberg-Ossenheim ist auf die missionarische Arbeit des Maurermeisters Wilhelm Kehr aus Nieder-Florstadt zurückzuführen. Er erbaute als neuapostolischer Christ im Jahr 1903 in Friedberg-Ossenheim das evangelische Pfarrhaus. Sein Zeugnis vom Wirken der Apostel in heutiger Zeit führte dazu, dass zwei Familien zwischen 1904 und 1906 versiegelt wurden. Seitdem konnten alle 14 Tage Gottesdienste in Wohnstuben gehalten werden.
aus den Anfängen wird eine Gemeinde ↑
Da auch in Friedberg eine neuapostolische Gemeinde entstand, gingen die Ossenheimer Gemeindemitglieder ab 1925 dort zum Gottesdienst. Durch die Kriegsjahre war das jedoch ab 1943 nicht mehr möglich. Ab diesem Zeitpunkt fanden Gottesdienste wieder in Friedberg-Ossenheim statt.
Im Jahr 1954 wurde Friedberg-Ossenheim eine selbständige Gemeinde, die ihren Versammlungsraum in der Grundschule hatte.
1960 erhielt die Gemeinde durch Umbau einer Maschinenhalle ein eigenes Kirchenlokal.
1985 erfolgte der Bau einer eigenen Kirche, die auch allen Wetterau-Gemeinden zu besonderen Gottesdiensten Raum bietet.
Im Jahre 2008 fand eine Zusammmenlegung der Gemeinden Friedberg-Ossenheim und Florstadt statt. Nach 25-jähriger Nutzung wurde das Kirchengebäude im Jahr 2010 umfassend saniert und ermöglicht nun auch Rollstuhlfahrern und Gehbehinderten den Zugang zum ebenerdigen Kirchensaal. Während der zehn-monatigen Bauarbeiten fanden die Gottesdienste für die Gemeinde in der Kirche in Florstadt statt.
Der Gemeinde Friedberg wurde im Juni 2011 durch Apostel Opdenplatz das renovierte Gotteshaus wieder seiner Bestimmung übergeben.
Im Januar 2023 wurde die Gemeinde Echzell-Bingenheim mit Friedberg zusammengeschlossen.
1. Januar 1904
Downloads
- Friedberg 25 01
- Friedberg Kurzchronik
- Kurzchronik der Gemeinde Friedberg-Ossenheim (bis 1993)
- Bad Homburg Friedberg Festschrift StAp 1998
- Letzter Gottesdienst in Echzell Bingenheim
- Echzell Bingenheim Kurzchronik
- Friedberg Ossenheim Kurzchronik
- Neuapostolische Kirche in Friedberg-Ossenheim
- Friedberg Ossenheim Kurzchronik
- Friedberg Kurzchronik 1993
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