Gemeindedaten
- Bezirk: Frankfurt-Nord, später Bad Homburg, heute Frankfurt
- Gemeindegründung: 29. Mai 1920
- Kirchweihe: 8. April 1968 durch Bischof Weine, Im Oberen Stichel 9a, 61350 Bad Homburg vor der Höhe
- Integration der Gemeinde Oberursel: November 2012
- Gemeindestatus: aktiv
Gemeindechronik
Chronik der Gemeinde Bad Homburg
Die Geschichte unserer Gemeinde reicht bis in das Jahr 1920 zurück.
Heute sind wir eine große, lebendige Gemeinde im Herzen der schönen Kurstadt.
* * *
Kurzchronik der Gemeinde Bad Jomburg v.d. (Stand Ende 1993)
Die Anfänge ab 1913
1913 wurden Frau Bauer und ihre Tochter - die spätere Schwester Kress - aus Bad Homburg versiegelt. Dazu kamen 1914 noch 2 Seelen. Sie besuchten alle die Gottesdienste in Frankfurt/Main. Nach dem ersten Weltkrieg kam noch Bruder Wagner hinzu und so gab der
damalige Apostel J.G. Bischoff die Anweisung zur Gründung einer Gemeinde.
Die Gemeinde von 1920 bis 1945
1920 hielt Priester Wächter aus Frankfurt/M. den ersten Gottesdienst im Hause Wagner. Bis 1923 wurde die Gemeinde von Amtsbrüdern aus Frankfurt/M. bedient. Danach erhielt Bruder Martin Wagner das Priesteramt und wurde als Vorsteher gesetzt. Die wachsende Gemeinde war in verschiedenen, nachfolgend aufgeführten Räumlichkeiten untergebracht:
bis 1921 im Hause Wagner
bis 1923 im Gasthaus "Goldene Rose"
bis 1924 im Gasthaus "Zum Römer"
bis 1945 im Saal einer Tanzschule
Die Gemeinde wuchs auf über 60 Seelen und hatte vorübergehend einen von Bruder Kress geleiteten Chor. Auch in benachbarten Orten wurde Weinbergsarbeit durchgeführt und bereitete den Weg für die späteren Gemeinden Oberursel, Friedrichsdorf und Usingen.
Die Gemeinde von 1946 bis 1993
Nach dem zweiten Weltkrieg, an dessen Ende auch Bad Homburg manche Zerstörung erlitt, fand die Gemeinde zunächst Raum im Gemeindehaus der evangelischen Kirche im Ortsteil Gonzenheim. Ab 1950 konnte die Holzkirche der ansässigen Advent-Gemeinde mitbenutzt werden. Wegen des Wachstums der Gemeinde wurde eine eigene Kirche geplant und nach manchen Einwänden der Anwohner auch gebaut. Im April 1968
weihte Bischof Weine die neue Kirche im oberen Stichel.
Der Gemeinde dienten folgende Vorsteher:
bis 1958 Priester Wagner
bis 1963 Evangelist Bergerhoff
bis 1971 Evangelist Hahner
bis 1975 Hirte Burhenne
bis 1980 Hirte Zepernick
Hirte Zepernick erkrankte während seiner Dienstzeit schwer, sodaß der damalige Bezirksälteste Bock zeitweise die Gemeinde leitete und später den Priester Heubach damit beauftragte. Hirte Zepernick starb 1982 und der heutige Hirte Heubach wurde 1980 als Vorsteher gesetzt.
Aktueller Stand der Gemeinde
Die Gemeinde hat jetzt über 200 Geschwister. Dem Vorsteher stehen an weiteren Amtsbrüdern 5 Priester, 4 Diakone und 1 Unterdiakon zur Seite. Ein gemischer Chor mit etwa 40 Mitgliedern und ein gut besetztes Musikorchester erfreuen die Geschwister in den Gottesdiensten und auch bei anderen Gelegenheiten. Seit 1983 ist sie auch Hauptgemeinde des Ältesten-Bezirkes Bad Homburg
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ONLINE-Gemeindechronik
Am 29. Mai 1920 hielt Priester Wächter aus Frankfurt auf Veranlassung des Apostels und späteren Stammapostels Johann Gottfried Bischoff den ersten neuapostolischen Gottesdienst im Haus der Bad Homburger Familie Wagner im Stadtteil Gonzenheim. Er gründete damit die Gemeinde Bad Homburg. Ab Dezember 1920 war die Gemeinde bereits so stark angewachsen, dass die Gottesdienste in einer Gaststätte gehalten wurden.
Im Jahre 1923 wurde Priester Martin Wagner erster Vorsteher der Gemeinde Bad Homburg. Bis zum Jahr 1931 wuchs die Gemeinde auf 61 Mitglieder an. Nach dem zweiten Weltkrieg war sie zunächst in der Gemeindehalle der evangelischen Kirche in Bad Homburg-Gonzenheim untergebracht. Im Jahre 1950 konnte dann die Holzkirche der Adventistengemeinde für die Gottesdienste genutzt werden. Durch das Engagement des Bezirksapostels Gottfried Rockenfelder konnte Bischof Weine am Karfreitag, 8. April 1968 im Oberen Stichel 9 a, eine eigene Kirche für die Gemeinde einweihen. Seit 1983 ist Bad Homburg die Hauptgemeinde des damals neu gegründeten gleichnamigen Kirchenbezirkes.
Im Jahre 2004 begann der seit langem geplante Erweiterungsumbau und die Sanierung des Kirchengebäudes. Durch den Einbau einer Empore und der Erweiterung der Nebenräume konnten die Platzverhältnisse verbessert werden. Außerdem wurde die Kirche barrierefrei gestaltet. Am 3. April 2005 hielt Apostel Heinz Kreuzberger den Gottesdienst zum Wiederbezug.
Im November 2012 fusionierten die Gemeinden Oberursel und Bad Homburg. Die Gemeinde umfasst derzeit rund 350 Mitglieder, die von insgesamt 17 ehrenamtlichen Amtsträgern betreut werden. Dem Gemeindevorsteher, seit Juni 2019 Evangelist Colin Tritt, stehen neun Priester und sieben Diakone zur Seite.
Entnommen von Gemeinde-Homepage Novemver 2024
Die Kirche "Im Oberen Stichel" in den 1980er-Jahren
29. Mai 1920
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