1. Startseite /
  2. Apostolat /
  3. Gottfried Hinz (N0069)
  • Kontakt 
  • Suche 
  • Impressum ☵
  • Menü  Menü 
Über das Archiv Bibliothek Kirchenbücher Chronik Events Apostolat
  • Über das Archiv
    • Interview
    • Walter Schmidt-Haus
    • Aus dem Archiv
    • Audio-Video Bestand
  • Bibliothek
    • Katalog
    • Schaukasten
    • Konfirmations-briefe
    • Publikationen
    • Kirchenverlag
    • Jahresberichte
  • Kirchenbücher
    • Geschichte Kirchenbücher
    • Familien-forschung
    • Findbuch Kirchenbücher
  • Chronik
    • Gebietskirchen
    • Apostelbereiche
    • Kirchenbezirke
    • Kirchengemeinden
    • Länder - Gebiete
    • Personalien
  • Events
    • Pfingsten
    • Kirchentage
    • Jugendtage
    • Kindertage
    • Seniorentage
    • Besondere Gottesdienste
  • Apostolat
    • Suchliste Apostel
    • Veränderungen
    • Apostelverzeichnis
    • Organisation der Apostel
    • Stammapostel-gottesdienste
G. Hinz

Gottfried Hinz (N0069)

 

* Apostel von 1936 bis 1937
* Bezirksapostel von 1937 bis 1945 (ca.)

 

Lebensdaten

  • geboren am 16. Mai 1881 in Groß Stoboy (Elbing/Ostpreußen), Preußen
  • gestorben um 1945 (vermutlich; 63/64)

 

Amtstätigkeit

  • 17. April 1910: Unterdiakon (28)
  • 13. April 1914: Diakon (32)
  • 17. Dezember 1922: Priester (41)
  • 25. Februar 1925: Hirte (43)
  • 19. September 1926: Gemeindeältester (45)
  • 15. Mai 1932: Bezirksältester (50)
  • 28. Mai 1933: Bischof in Königsberg (52)
  • 7. Juni 1936: Apostel durch Stammapostel Johann Gottfried Bischoff (55)
  • 12. Februar 1937: Bezirksapostel durch Bezirksapostel Arthur Landgraf in Königsberg (55)

 

Arbeitsbereich

  • Ost- und Westpreußen

 

Zuständige(r) Bezirks- bzw. Stammapostel

  • Wilhelm Oehlmann (1936 bis 1937)
  • Johann Gottfried Bischoff (1937 bis 1945)

 

Aus seinem Leben

Gottfried Hinz erlebte schon früh, was Armut heißt, da sein Vater als Arbeiter nur ein geringes Einkommen hatte, und unterstützte die Familie durch Hilfsarbeiten. So stand er beispielsweise im letzten Volksschuljahr täglich sehr früh auf, um vor Schulbeginn für einen Bäcker Weißbrot auszutragen. Den dafür erhaltenen Lohn von 10 Pfennigen pro Tag sparte er, um davon nach Schulende einen Konfirmationsanzug zu kaufen. Ebenso war er als Arbeitsbursche tätig. 1896 begann G. Hinz eine Schlosserlehre und erhielt nach der Gesellenprüfung eine Anstellung in einer Lokomotivfabrik, wo er insgesamt 32 Jahre lang als Schlosser, später als Vorarbeiter, Lohnrechner und Werkmeister tätig war.

1905 heiratete G. Hinz Regine Kuhn - aus der Ehe gingen drei Kinder hervor.

Die Neuapostolische Kirche lernte er durch einen Arbeitskollegen kennen und wurde schließlich am 13. Juni 1909 durch Apostel W. Oehlmann versiegelt. Die Gemeindeämter erhielt er für die Gemeinde Elbing. Als er Bezirksältester wurde, zog die Familie nach Königsberg, wo er 1933 das Bischofsamt empfing.

Als der in Ost- und Westpreußen tätige Apostel H. Knigge als Unterstützung für Bezirksapostel J. O. H. Steinweg nach Braunschweig berufen wurde, empfing G. Hinz das Apostelamt, später (am Tag der Beisetzung des Bezirksapostels W. Oehlmann) das Bezirksapostelamt für Ost- und Westpreußen. Er pflegte das ihm hinterlassene Erbe (150 Gemeinden) nicht nur, sondern vermehrte es mit Bescheidenheit, Glauben und Vertrauen.

Das letzte von ihm bekannte Zeugnis ist ein Brief vom 22. Januar 1945, wo er berichtet, dass er am 21. Januar Gottesdienst in Osterode halten wollte, was ihm aber aufgrund der mittlerweile fehlenden Verbindung nicht mehr möglich war. Er entschloss sich daher, die beiden Sonntagsgottesdienste in der Gemeinde Elbing, gemeinsam mit seiner Familie, zu feiern. Enkelkinder bezeugen, dass die Familie Hinz nach diesem besagten 21. Januar nach Gotenhafen flüchtete, um ein Schiff nach Dänemark zu erreichen, was ihnen aber misslang und sie zwang, wieder nach Elbing zurückzukehren. Kurz bevor Elbing im März 1945 durch die Russen erobert wurde, feierte Bezirksapostel Hinz das letzte Abendmahl mit seiner Familie. Er schnitt dazu Kartoffeln in dünne Scheiben, da es weder Hostien noch Brot gab. Gottfried Hinz wurde von einem russischen Offizier verhaftet und auf einen Lastwagen mit dem Ziel Insterburg gebracht. Mehr über seinen Verbleib ist nicht bekannt. Eine seiner Töchter hörte später in einem russischen Gefangenenlager, dass er in ein nordrussisches Lager verschleppt worden sei. Ob er dort verstorben ist, ist unbekannt - er gilt als verschollen.

 

Aus seiner Feder (Auszug)

  • Nicht müde werden (aus dem Kalender "Unsere Familie" 1937, S. 92)
  • Erinnerungen (aus dem Kalender "Unsere Familie" 1941, S. 130)

G. Hinz

7. Juni 1936

 Via Facebook teilen
 Via WhatsApp teilen
 Via E-Mail teilen
PDF-Version

Downloads

  • Weißbrot, Kartoffelscheiben und Apostelamt (von "nac.today")
G. Hinz bei einem Spaziergang
Bezirksapostel G. Hinz im Juni 1937 in Zürich-Albisrieden, Schweiz
Zeitstrahl über G. Hinz' Leben anhand der uns vorliegenden Informationen
 

Mehr zum Thema

D. A. Heynes

1. April 2018

David Allan Heynes (N0943)

H. E. Meleine

17. April 2015

Hamisi Elisha Meleine (N0871)

E. I. Hagher

19. Februar 2013

Emmanuel Itoapine Hagher (N0817)

Z. Hungito

11. Dezember 2011

Zuhuke Hungito (N0795)

C. Haeck

11. Januar 2009

Clément Haeck (N0752)

D. Heppolette

1. Februar 2008

Desmond Heppolette (N0728)

G. Halder

2. Dezember 2003

Gilbert Halder (N0663)

S. Hadiwidagdo

28. Oktober 2001

Samuel Hadiwidagdo (N0597)

  •  facebook
  •  Youtube
  •  Instagram

Archivanschrift
Donatusstraße 15 d
50259 Pulheim-Brauweiler

Öffnungszeiten
nach telefonischer oder E-Mail Terminabsprache

Kontakt

Sprechen Sie uns an. Sie erreichen uns unter  02234 430 94 58 zentralarchiv@nak-west.de

Impressum

Datenschutzeinstellungen

Interessante Links

  • Neuapostolische Kirche Westdeutschland
  • Netzwerk Apostolische Geschichte
  • Nachrichten weltweit - NAC today
Datenschutzeinstellungen

© 2026 Gruppe Zentralarchiv Westdeutschland

Datenschutzeinstellungen

Mit Hilfe einiger zusätzlicher Dienste können wir mehr Funktionen (z.B. YouTube-Video-Vorschau) anbieten. Sie können Ihre Zustimmung später jederzeit ändern oder zurückziehen.

Einstellungen/Ablehnen

Datenschutzeinstellungen

Diese Internetseite verwendet notwendige Cookies, um die ordnungsgemäße Funktion sicherzustellen. Jeder Nutzer entscheidet selbst, welche zusätzlichen Dienste genutzt werden sollen. Die Zustimmung kann jederzeit zurückgezogen werden.

Einstellungen

Nachfolgend lassen sich Dienste anpassen, die auf dieser Website angeboten werden. Jeder Dienst kann nach eigenem Ermessen aktiviert oder deaktiviert werden. Mehr Informationen finden sich in der Datenschutzerklärung.

Alle ablehnen Auswahl speichern