Gemeindedaten
- Bezirk: Gießen vorher Biebertal
- Gemeindegründung: 1893 in Stuben
- Kirchweihe: 19. Juni 1932 durch Apostel Emil Buchner, Anschrift: Waldhausstraße 6, 35444 Biebertal-Krumbach
- Ausgliederung der Gemeinde Biebertal-Fellingshausen und Gladenbach in den 1960er-Jahren
- 2. Kirchweihe am 24.11.1990 durch Bezirksapostel Klaus Saur
- Integration der Gemeinde Gladenbach: 2002
- Integration der Gemeinde Wettenberg-Krofdorf-Gleiberg: 2007
- Integration der Gemeinde Biebertal-Fellingshausen: 2009
- Gemeindeverbund: Biebertal-Krumbach und Wettenberg-Wismar: 03.07.2024:
- Gemeindestatus: aktiv
Gemeindechronik (sh. auch unter Download)
Erste Kunde vom Werk Gottes kam im 19. Jahrhundert Jahrhundert von Erda nach Krumbach. Bereits 1893 versammelte sich eine kleine Gemeinde in einfachen Bauernstuben in Krumbach, Weipoltshausen, Kirchvers, Reimershausen oder Fellingshausen. Erste feste Versammlungsstätte war ein Stall in Reimershausen. In der gleichen Zeit empfing ein Mann aus Frankenbach die Heilige Versiegelung, der vermutlich schon in den 1890er-Jahren als Priester in der Gegend tätig war. Er schrieb sich Klein.
Bruder Peter Seibert, 1893 durch Apostel Georg Gustav Adolf Ruff versiegelt, empfing 1900 das Priesteramt und wurde Vorsteher der Gemeinde. Ab 1906 diente er den Gotteskindern in Krumbach und Umgebung als Bezirksältester. Er kam bis nach Kassel. In seinem Haus
war die erste feste Versammlungsstätte in Krumbach. In 1907 gab es bereits einen Chor von 30 Sängern. Im ersten Jahrzehnt des 20. Jahrhunderts bezog die Gemeinde im Haus des Priesters Herrmann ein zu diesem Zweck hergerichtetes Gottesdienstlokal.
Die Gemeinde entwickelte sich im Segen, so daß Stammapostel Johann Gottfried Bischoff 1931 den Bau einer eigenen und für damalige Verhältnisse recht repräsentativen Kirche anregte, die am 19. Juni 1932 durch Apostel Emil Buchner eingeweiht wurde. Viele Jahre hindurch besuchte später Stammapostel Johann Gottfried Bischoff jeweils am Himmelfahrtstag die ländliche Gemeinde Krumbach
zu deren großer Freude!
1932 zählte die Gemeinde 150 Seelen. In der Folgezeit wurden mehrere Gemeinden gegründet und Seelen nach dort abgegeben.
Nach dem Heimgang des Vorstehers, Bezirksältester Seibert, in 1934 leitete Bezirksevangelist Karl Jeromin aus Wetzlar die Gemeinde.
Ab 1936 war Priester Paul Waldschmidt, der später das Gemeindeevangelistenamt trug, 40 Jahre lang Vorsteher.
Ursprünglich gehörte Krumbach zum Unterbezirk Gießen, wurde vorübergehend dem Unterbezirk Siegen zugeordnet und später wieder in.den Unterbezirk Gießen zurückgegliedert. Am 1. Dezember 1976 entstand der neue Bezirk Biebertal, dem Krumbach fortan zugehörte.
In 1976 trat Evangelist Waldschmidt in den Ruhestand. Sein Nachfolger als Vorsteher wurde Evangelist Ludwig Frank aus Gießen-Wieseck.
Infolge besonderer Verhältnisse erfolgte 1984 eine Versetzung des Evangelisten Ludwig Frank nach Gießen-Wieseck. Mit der Führung der Gemeinde wurde Hirte Gottfried Abel betraut. Dieser schied 1987 aus dem Amt, und der nunmehrige Hirte Ludwig Frank wurde als Vorsteher nach Krumbach zurückgerufen.
1990 erfolgte ein Kirchenumbau. In dem neugestalteten Gotteshaus feierte am 24. November 1990 Bezirksapostel Klaus Saur einen Gottesdienst für die Apostel, Bischöfe und Bezirksämter seines gesamten Arbeitsbereiches in Europa. Seit 1991 besitzt die Kirche in Krumbach eine eigene Bild-und Ton Empfangsanlage.
Im Oktober 1993 standen dem Hirten Ludwig Frank drei Priester, vier Diakone und ein Unterdiakon zur Seite. Die Gemeinde zählte 134 Seelen.
Die Kirche "Waldhausstraße" in den 1980er-Jahren
1. Januar 1893
Downloads
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