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Die Kirche "Alfred-Brehm-Straße" in den 2000er-Jahren

Gemeinde Bad Vilbel

 

Gemeindedaten

  • Bezirk: Frankfurt, vorher Bad Homburg
  • Gemeindegründung: Oktober 1919
  • Kirchweihe: Mai 1973 durch Bischof Hermann Gottfried Rockenfelder, Alfred-Brehm-Straße 2, 61118 Bad Vilbel
  • Eingliederung der Gemeinde Bad Vilbel-Gronau: 2000
  • Eingliederung der Gemeinde Frankfurt-Fechenheim: 2018
  • Gemeindestatus: Aktiv

* * *

Kurzchronik Gemeinde BAV Vilbel (Stand Ende 1993)

Vorgeschichte:
Philipp Klein aus Vilbel war 1894 in Kassel durch Apostel Ruff versiegelt worden. Er lebte aus beruflichen Gründen mit seiner Familie in Kassel und diente in der dortigen Gemeinde als Bezirksältester. Wegen einer Erblindung war er Invalide geworden und verzog wieder an seinen Geburtsort Vilbel zurück, wo er ein eigenes Haus besaß. Die Gottesdienste besuchte die Familie Klein in Frankfurt in der Moltke-Allee.
Die Anfänge der Gemeinde Bad Vilbel:
In den Jahren 1910-1919 fanden in Vilbel regelmäßige Zusammenkünfte des sog. Blauen Kreuzes statt, die von Predigern verschiedener christlicher Gemeinschaften geleitet wurden. Aus unbekannten Gründen fehlte im Sommer 1919 ein geeigneter Prediger, und der erblindete Philipp Klein wurde gebeten, aushilfsweise dort einmal einen Vortrag zu halten. Die Zuhörer waren von seinen Ausführungen sehr beeindruckt, und wollten mehr über diese ihnen unbekannte Religionsgemeinschaft hören. Daraufhin brachte der Älteste Klein
den damaligen Bez.-Ält. Schall aus Frankfurt mit, der dann die Versammlungen einezeitlang leitete. Die Arbeit des Ältesten Schall blieb nicht ohne Erfolg, so daß sich ein Teil der Zuhörer für die Neuapostolische Kirche entschied. Es kam sogar zu einer Abstimmung, weil man sich ja in den Räumlichkeiten des Blauen Kreuzes befand. Der überwiegende Teil stimmte für die NAK, und das Lokal in der Frankfurter Str. 37 wurde somit die ersteVersammlungsstätte. Dieses denkwürdige Ereignis fand am 22. Oktober 1919 statt. Erster Vorsteher der Gemeinde war Priester Wächter aus Frankfurt, und bereits am 29. Februar 1920 wurde Ludwig Mann, jun. ins Unterdiakonenamt gerufen.Mehrmals diente der damalige Bez.-Apostel J.G. Bischoff in der Gemeinde, deren Mitgliederbestand ständig wuchs .1926 wurde Ludwig Mann ins Priesteramt berufen, nachdem Pr. Wächter wieder nach Frankfurt zurück versetzt worden war. Pr. Mann diente von 1926-1944, wo er durch eine heimtückische Krankheit in die Ewigkeit abgerufen wurde, der Gemeinde Vilbel als Vorsteher. Im Jahr 1930 übernahm er auch noch die Gemeinde Gronau als Vorsteher. Nach dem plötzlichen Heimgang des Pr. Mann wurde Pr. Mößner Vorsteher für beide Gemeinden. Im Jahr 1950 wurde Vilbel Kurort und heißt nun Bad Vilbel. Auch die Zahl der Geschwister in unserer Gemeinde wurde immer größer, so daß der Platz im Lokal Frankfurter Str. fast zu eng war. Am 31. Dezember 1953 zählten 83 Seelen zur Gemeinde Bad Vilbel. Am 21. Oktober 1956 konnte das neue Lokal in der Ritterstraße 38 durch den Bischof Weine geweiht werden, wo nun mehr als 100 Personen Platz finden. Die Gemeinde zählt jetzt 102 Seelen. Am 3. September 1957 ist der Vorsteher, Pr. Mößner nach längerer schwerer Krankheit in die Ewigkeit gegangen. Ev. Kurt Hegelein aus Ffm.-Eschersheim, Vorsteher der dortigen Gemeinde, übernimmt nun auch noch die Gemeinde Bad Vilbel, bis der Priester Wilhelm Schmidt am 30. November 1961 zum Vorsteher gesetzt wurde.

Die neue Kirche
Nachdem das Lokal in der Ritterstraße auch zu klein geworden war, wurde durch die Stadt Bad Vilbel ein Grundstück für einen Kirchen-Neubau in der Alfred Brehm Str. 2 zur Verfügung gestellt. Diese Kirche ist dann am 17.Mai 1973 durch den damaligen Bischof H.G. Rockenfelder eingeweiht worden. Der inzwischen im Hirtenamt dienende Vorsteher Wilhelm Schmidt wurde am 12. Mai 1991 durch den Bezirksapostel in den Ruhestand versetzt, und der seitherige Priester Dieter Reeg, als Gemeinde-Evangelist zum neuen Vorsteher der Gemeinde Bad Vilbel gesetzt. Ihm stehen 2 Priester, 4 Diakone und 2 Unterdiakone zur Seite.
Stand Oktober 1993

* * *

ONLINE Gemeindechronik Bad Vilbel

Die Gemeinde Bad Vilbel wurde im Oktober 1919 gegründet.
Im August 2018 fusionierten die Gemeinden Bad Vilbel und Frankfurt-Fechenheim zur neuen Gemeinde Bad Vilbel

Chronik - Gemeinde Bad Vilbel

Chronik - Gemeinde Fechenheim

Chronik - Gemeinde Bad Vilbel ↑

Im Oktober 1919 diente der Gemeinde zunächst ein angemieteter Raum in der Frankfurter Straße als Versammlungsstätte. Am 21. Oktober 1956 weihte Bischof Weine in der Ritterstraße 38 ein neues Kirchenlokal ein, weil der bisherige Raum für die auf 102 Mitglieder angewachsene Gemeinde zu klein geworden war.

 

 

Auch in dem Nachbarort Gronau entwickelte sich im Jahre 1929 eine eigene kleine Gemeinde. Nachdem die Gottesdienste zunächst in Privaträumen der Familie Schmidt gehalten wurden, stellten diese in ihrem neu errichteten Haus 1952 einen eigenen Versammlungsraum zur Verfügung.

 

Durch stetes Wachstum in beiden Kirchengemeinden konnte im Jahre 1973 in Bad Vilbel und 1982 in Bad Vilbel Gronau jeweils eine eigene Kirche eingeweiht werden. Zwischen beiden Kirchengemeinden bestand immer ein enger Kontakt. Kindergottesdienste, Religions- und Konfirmandenunterricht fand stets gemeinsam statt.

 

 

Im Oktober 2000 hat sich die Kirchenleitung entschlossen die beiden Gemeinden zusammen zu schließen. Nachdem die Sonntagsgottesdienste zunächst in Bad Vilbel und die
Wochengottesdienste in Bad Vilbel-Gronau stattfanden, dient seit 2003 ausschließlich die Kirche in Bad Vilbel als Versammlungsstätte.

 

 

Am 28. September 2003 fand nach einer Renovierung die Wiedereinweihung der Kirche Bad Vilbel statt. Im Rahmen des Neubezuges wurde ein Wochenende der offenen Tür unter dem Motto "Licht das in die Welt gekommen" mit zahlreichen Aktivitäten u.a. einer Bibellesung umrahmt von geistlicher Musik - veranstaltet.
Im Juli 2005 wurde Evangelist Dieter Reeg, der seit 1991 Vorsteher der Gemeinde Bad Vilbel war in den Ruhestand gesetzt und Hirte Friedhelm Vierneusel als neuer Vorsteher gesetzt.

 

Am 19. August 2018 fusionierte die Gemeinde Bad Vilbel mit der Gemeinde Frankfurt-Fechenheim. Evangelist Axt - früher Vorsteher von Fechenheim - wurde als neuer Vorsteher für die Gemeinde Bad Vilbel beauftragt und Hirte Friedhelm Vierneusel für die neue Gemeinde Bad Vilbel bestätigt. Im Sommer 2023 wurde Hirte Vierneusel und im Oktober 2024 Evangelist  Axt in den Ruhestand verabschiedet. Seit dem 20. Oktober 2024 ist Bezirksevangelist Blum Gemeindevorsteher. 

Heute zählt die Gemeinde rund 200 Mitglieder, die ehrenamtlich von einer Diakonin, vier  Diakonen, fünf Priestern und dem Gemeindevorsteher Peter Blum seelsorgerisch betreut werden. (Stand 10/2024)

 

Chronik - Gemeinde Fechenheim ↑

Die Anfänge der Gemeinde

Die ersten Gemeindemitglieder aus Fechenheim waren im Jahre 1916  die Eheleute Maywald, die in Offenbach die Gottesdienste besuchten. Nach dem ersten Weltkrieg brachten Glaubensgeschwister aus der Gemeinde Offenbach das Zeugnis der Apostellehre nach Frankfurt Fechenheim. Bereits im  Sommer 1920 konnte die Gemeinde Fechenheim mit 31 Glaubensgeschwistern gegründet werden.

Die Entwicklung der Gemeinde

Nach der Gründung der Gemeinde fanden die ersten Gottesdienste in einem angemieteten Raum der Druckerei Schack AG in der Wilhelmstraße (heute Fachfeldstraße) statt. Schon nach gut drei Jahren des Bestehens der jungen Gemeinde konnte ein Gesangchor gegründet werden, der seitdem die Gottesdienste verschönerte.  Ostern 1924 zog die Gemeinde dann in den Schulsaal der Jahnschule in die Haingrabenstraße (heute Baumertstraße) um. Es war schwierig, eine neue Versammlungsstädte zu finden. In der Sägerei A. Graß und Söhne im Wiesenweg wurde schließlich ein Werkstattraum gemietet, der jedoch in keinem guten Zustand war. Im Sommer war es drückend heiß, im Winter teilweise so kalt, dass trotz des Ofens die Temperatur nicht über fünf Grad plus gebracht werden konnte. Als Stammapostelhelfer Bischoff im Winter 1928 bei dieser Eiseskälte einen Gottesdienst hielt, stellte er hernach fest, dass es sich um eine unwürdigen Ort zur Gottesdienstausübung handelte. Er gab den Auftrag an die Fechenheimer Amtsträger, einen Bauplatz zu suchen, der in der Nachbarschaft Willmannstraße 13 gefunden wurde. Am 6. Oktober 1929 wurde die neu erbaute Kirche von Bischof Vorherr geweiht und ihrer Bestimmung übergeben. Die Gemeinde zählte zu diesem Zeitpunkt 83 Seelen. Im Jahre 1993 wurde die Kirche in Fechenheim umfangreich umgebaut und renoviert. Während der Umbauzeit  besuchte die Gemeinde die Gottesdienste in der Gemeinde Riederwald. Im August 1993 konnte das Kirchenlokal wieder seiner Bestimmung übergeben werden. Im Jahre 2002 wurde die Gemeinde Riederwald schließlich in die Gemeinde Fechenheim integriert.

Die Gemeinde vor der Fusion mit Bad Vilbel im Jahr 2018

Die Mitgliederanzahl pendelte immer zwischen ca. 80 und 100 Glaubensgeschwistern. Neben dem Gemeindechor gab es seit vielen Jahren ein Ensemble, welches bei besonderen Gelegenheiten in den Gottesdiensten spielte. Im August 2018 wurde die Gemeinde Fechenheim mit der Gemeinde Bad Vilbel zusammengeführt.
Zuletzt wurden 89 Gemeindemitglieder von einem Evangelist, zwei Priestern und fünf Diakonen betreut.

Entnommen von der Gemeinde-Homepage, November 2024

 

 

 

Die Kirche "Alfred-Brehm-Straße" in den 2000er-Jahren

1. Oktober 1919

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Die Kirche "Alfred-Brehm-Straße" in den 2000er-Jahren
Die Kirche "Alfred-Brehm-Straße" in den 2000er-Jahren
Die Kirche "Alfred-Brehm-Straße" in den 1980er-Jahren
Die Kirche "Alfred-Brehm-Straße" in den 1980er-Jahren
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Die Gemeinde Bad Vilbel im Jahr 2000
 

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