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Die Kirche "Joseph-Haydn-Straße" in den 1980er-Jahren

Gemeinde Bad Soden am Taunus

 

Gemeindedaten

  • Bezirk: Frankfurt, vorher Bad Homburg
  • Gemeindegründung: 1929
  • Kirchweihe: 13. April 1970 durch den Bezirksältesten Walter Wolf, Joseph-Haydn-Straße 6, 65812
      Bad Soden
  • Eingliederung der Gemeinde Sulzbach: 8. Dezember 1991
  • Fusion mit der Gemeinde Kelkheim am Standort Kelkheim: 7. April 2019
  • Status: Geschlossen

Gemeindechronik Gemeinde Bad Sodden (bis 1993)

Vorgeschichte:
Im Jahre 1928 begannen die Brüder aus Frankfurt / Main auf Veranlassung des Bezirks-ältesten Wilhelm Glück und des Bezirksevangelisten Julius Ankenbrand mit der Weinbergsarbeit in Bad Soden / Taunus. Erste Zusammenkünfte fanden im Haus der Glaubensschwester Maria Schutt in Taunusstraße 1 (heute Am Thermalbad) statt. Nachdem imJahre 1929 der Priesters Andreas Fröhlich aus der Gemeinde Frankfurt/M.-Südwest nachBad Soden verzogen war, konnte sich der erste vor Ort wohnende Amtsträger der kleinenSchar annehmen. Hierzu kam im Folgejahr mit dem Zuzug des Priesters Hans Fröhlichaus Frankfurt /M.-West ein weiterer Segensträger.Der Aufbau der Gemeinde:In den Jahren 1931 bis 1933 wuchs die Gemeinde auf über 30 Geschwister an und wurdeder Pflege des Priesters Hans Fröhlich ( seit 23. 8. 1953 Gemeindeevangelist) als Vorsteher anvertraut.

Die kleine Gemeinde mußte in dieser ersten Zeit mehrfach das Gottesdienstlokal wechseln, und war in verschiedenen Privathäusern sowie in der Schule untergebracht. Besonders schwierige Verhältnisse ergaben sich während der Kriegszeit, in der die Geschwister vor allem von dem Evangelist Krenkel aus Kronberg und dem Priester Franz Fischer aus Kelkheim betreut wurden.

Nach dem Kriegsende wuchs die Gemeindewieder kontinuierlich an. Das Kirchenlokal befand sich im Haus Quellenhof, Zum Quellenpark 29, in dem auch zeitweise der Verlag Friedrich Bischoff untergebracht war. Evangelist Fröhlich wurde am 6. 2. 1957 zur Ruhe gesetzt. An seiner Stelle übernahm Priester Jakob Friedrich die Gemeinde. Ab 1962 war die Gemeinde im Hinterhaus eines Fabrikgebäudes, Zum Quellenpark 27 untergebracht. Nach dem Heimgang des bisherigen Vorstehers, der während der Arbeit im Werke Gottes am 23. 8. 1965 einem Verkehrsunfall zum Opfer fiel, wurden die Geschwister der Pflege des bisherigen Vorstehers der Gemeinde Kelkheim/Ts. des Priesters Gustav Hudec (ab 5. 12. 1966 Gemeindeevangelist)anvertraut.

Die neue Kirche:

Nachdem die Gemeinde bis zum Jahre 1969 auf 127 Geschwister angewachsen war,konnte am 13. 4. 1970 eine eigene Kirche in der Joseph-Haydn Str. 6 vom Bezirksältesten Walter Wolf eingeweiht werden. Am 19. 7. 1978 wurde die Gemeinde in einemvom Bezirksältesten Hans Wagenrad gehaltenen Gottesdienst der Pflege des Priesters Franz Paape aus Frankfurt /M.-West anvertraut, während Evangelist Hudec im Anschluß daran als Vorsteher der Gemeinde Delkenheim diente. Priester Paape betreute die Gemeinde bis zu seiner Zurruhesetzung am 8. 12. 1991. Im gleichen von Apostel Wend gehaltenen Gottesdienst in Schwalbach /Ts. wurde die bisherige Gemeinde Sulzbach/T's.in die Gemeinde Bad Soden eingegliedert und deren Vorsteher Priester Heinz Weidmannzum neuen Vorsteher der Gemeinde Bad Soden gesetzt.

Die Zahl der Geschwister beträgtzur Zeit 146 Seelen. Diesen Gotteskindern dienen außer dem Vorsteher 5 weiterePriester, 3 Diakone und 1 Unterdiakon.Von Bad Soden aus betreute StützpunkteVon 1933 bis 30. 10. 1974 Neuenhain (heute Bad Sodener Ortsteil)Von 31. 5. 1970 bis 22. 3. 1992 Altenhain (heute Bad Sodener Ortteil) Von September 1954 bis 22. 1. 1961 Sulzbach (danach bis 1991 selbständige Gemeinde)
Stand: Oktober 1993
 

* * *
Vom 18. März 2019 bis 21.April 2021 waren die Glaubensgeschwister aus Kelkheim eingeladen, die Gottesdienste in der Kirche in Bad Soden zu besuchen, bis der geplante Kirchenneubau im April 2021 abgeschlossen wurde. Der Zusammenschluss beider Gemeinden zur neuen Gemeinde Kelkheim wurde bereits am 7. April 2019 umgesetzt.

 

Die Kirche "Joseph-Haydn-Straße" in den 1980er-Jahren

1. Januar 1929

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Die Kirche "Joseph-Haydn-Straße" in den 1980er-Jahren
Die Kirche "Joseph-Haydn-Straße" in den 2000er-Jahren
 

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