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D. Njuguna

Daniel Njuguna (N0228)

 

* Apostel von 1982 bis 2004

 

Lebensdaten

  • geboren am 1. Juni 1936 in Nakuru (Rift-Valley), Kronkolonie Kenia
  • gestorben am 21. April 2023 (86)

 

Amtstätigkeit

  • 23. April 1977: Diakon durch Apostel Wilbert Vovak (40)
  • 23. September 1977: Priester (41)
  • 16. Januar 1981: Evangelist (44)
  • 19. März 1982: Bezirksevangelist (45)
  • 12. September 1982: Apostel durch Stammapostel Hans Samuel Urwyler in Fellbach, Baden-Württemberg (46)
  • 11. April 2004: Ruhesetzung durch Stammapostel Richard Fehr in Nairobi, Kenia (67)

 

Arbeitsbereich

  • Teile Kenias

 

Zuständige(r) Bezirksapostel

  • Michael Kraus (1982 bis 1994)
  • Erwin Wagner (1994 bis 2002)
  • Richard C. Freund (2000 bis 2004)

 

Aus seinem Leben

(Mit freundlicher Genehmigung des Bischoff Verlages. Entnommen aus der Loseblattsammlung „Apostel der Endzeit“. © Verlag Friedrich Bischoff GmbH, Neu-Isenburg)

„Am 1. Juni 1936 wurde ich in Nakuru, im Rift-Valley-Bezirk, Kenia, geboren. Meine gottesfürchtigen Eltern haben mir und meinen Geschwistern von Jugend auf den Glauben an Gott nahegebracht. Die Mutter hat uns das Beten gelehrt. Diese christliche Erziehung bereitete mir schließlich den Weg zu dem Erlösungswerk des Herrn und seinen Aposteln.

Am 5. Oktober 1958 trat ich in den Ehestand; der liebe Gott hat diesen Bund mit sieben Kindern, 3 Mädchen und 4 Jungen, gesegnet. In all den Jahren war es mir vergönnt, für meine Familie in rechter Weise sorgen zu können. Dank einer kaufmännischen Ausbildung, die ich in jungen Jahren genossen hatte, wurde ich beim Staat angestellt.

Die Unterweisung im Glauben, die ich im Elternhaus hinnehmen durfte, lösten in meiner Seele ein unbeschreibliches, aber ungestilltes Verlangen aus. Wie oft las ich in der Heiligen Schrift über die Wirksamkeit der Apostel und über die von ihnen vollzogene Spendung des Heiligen Geistes in der Urkirche! In der Kirche, zu der ich früher gehörte, versah ich zwar den Dienst eines Diakons, doch hatte ich dort nie etwas darüber gehört oder erfahren…

Zu Beginn des Jahres 1977 lenkte unser himmlischer Vater die Wege so, daß ich einen Priester der Neuapostolischen Kirche kennenlernte. Er brachte mir Zeugnis von dem in unserer Zeit wieder aufgerichteten Apostelamt und dessen Wirksamkeit in der ganzen Welt. Seine Worte schlossen eine Lücke in meinem Glaubensverständnis und stillten den Hunger in meiner Seele. Meine Frau und ich nahmen seine Einladung an, wir besuchten die Gottesdienste der Neuapostolischen Kirche und wuchsen in der Erkenntnis Gottes.

In einem Gottesdienst, den der Apostel W. Vovak am 23. April 1977 in Kenia hielt, wurden meine Frau und ich mit mehreren hundert Dorfbewohnern versiegelt. In diesem Gottesdienst empfing ich auch das Diakonenamt.

In der folgenden Zeit wurde ich in nachstehend genannte Ämter eingesetzt:

23. 9. 1977 Priester
16. 1. 1981 Evangelist
19. 3. 1982 Bezirksevangelist

Immer wieder durfte ich erleben, daß unser himmlischer Vater unsere Arbeit im Weinberg des Herrn reich gesegnet hat. Über Bitten und Verstehen breitete sich das Werk schnell aus. Zu meinem Wirkungsbereich gehören auch entlegene Gebiete, in denen die Menschen zwar arm an irdischen Gütern sind, aber nach dem Worte Gottes hungern. Sie nehmen das Gnadenangebot des Herrn dankbar an. Solche verlangenden Seelen erleichtern die Mühsale weiter und beschwerlicher Reisen durch das teilweise unwegsame Land. Als Nachfolger Christi bemühen wir uns, ihnen in seiner Liebe zu begegnen. Diese Gabe ist uns von den Aposteln Ogutu und W. Vovak, mit denen ich in den letzten Jahren zusammenarbeiten durfte, in reichem Maß geworden. Nun geben wir diese Liebe weiter.

In dem Gottesdienst am 12. September 1982 in Fellbach/Bundesrepublik Deutschland vertraute mir der Stammapostel Urwyler das hohe Amt eines Apostels Jesu an, in dem ich fortan den Kindern Gottes in Kenia und denen, die noch herzugeführt werden, dienen soll.

Es ist mein einziger Wunsch und mein ständiges Gebet, daß ich diesen Auftrag im Sinn und Geist unseres Stammapostels und in der Treue zu ihm und meinem Bezirksapostel erfüllen möge, bis der Herr erscheint, um uns zu sich zu nehmen.“

 

Stammapostel R. Fehr bescheinigte dem Apostel bei dessen Ruhesetzung ein großes, liebendes und gottesfürchtiges Herz.

 

D. Njuguna starb nach kurzer Krankheit in einem Krankenhaus und hinterlässt zehn Kinder sowie etliche Enkel- und Urenkelkinder. Bezirksapostel J. O. Ekhuya führte die Trauerfeier am 2. Mai 2023 durch. Er beschreibt D. Njuguna als einen treuen und unermüdlichen Diener Gottes. Er habe wesentlich zum Wachstum der Kirche in Ostafrika beigetragen. Er werde sehr fehlen.

 

Aus seiner Feder (Auszug)

  • Segen aus der Nachfolge (aus der "Wächterstimme" 3/1986, S. 18)
  • Entwicklung in Uganda (aus dem Kalender "Unsere Familie" 1992, S. 74)
  • Nicht verführen lassen! (aus "Unsere Familie" 12/1996, S. 21)

D. Njuguna

12. September 1982

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  • Ostersonntag in Nairobi: Friede sei mit euch! (von "nak.org")
D. Njuguna
Zeitstrahl über D. Njugunas Leben anhand der uns vorliegenden Informationen
 

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