Zahlen, Daten, Fakten zur Geschichte des Bezirks Marburg
Bezirksdaten
- 01.01.1952 durch Abtrennung vom Bezirk Gießen
- 01.01.1955 Abtrennung Bezirk Bad Hersfeld
- 17.10.1976 Abtrennung von Gemeinden für den neuen Bezirk Korbach
- Apostelbereich: Ost
Statistik
Jahr Gemeinden Mitglieder Ämter
1955 20 2.000 93
1960 24 2.164 120
1965 26 2.323 121
1970 27 2.438 134
1975 27 3.125 208
1980 21 1.656 103
1985 20 2.599 121
1990 20 1.699 140
1995 19 1.715 136
2000 20 1.642 113
2005 19 1.573 110
2010 11 1.448 93
2020 11 1.500 59
2024 11 1.312 74
Bezirksämter
Bezirksvorsteher
- 01.01.1952 - 28.12.1974 BÄ Bernhard Faust
- 28.12.1974 - 22.01.1986 BÄ Heinz Freudenberg
- 22.01.1986 - 22.04.1995 BÄ Willi Sommer
- 22.04.1995 -22.08.2010 BÄ Klaus Kuhlmann
- 22.08.2010 - 17.01.2018 BÄ Jörg Frobel
- 17.01.2018 - heute BÄ Thorsten Junk
Bezirksevngelisten/Stv. Bezirksvorsteher
- 24.06.1956 - 17.10.1976 BE Kurt Stegemann
- 12.05.1985 22.01.1986 BE Willi Sommer
- 26.11.2000-22.08.2010 BE Jörg Frobel
- 24.04.2001-03.08.2016 BE Karl-Heinz Bieker
- 23.08.2010 – 28.05.2014 BE Klaus Kuhlmann
- 05.11.2014 - heute BE Jürgen Kusenberg
- 05.11.2014 -09.04.2024 BE Kurt-Herweg Stegemann
- 10.11.2024 - heute SBV Andreas Weber
- 10.11.2024 - heute SBV Felix Frobel
Ereignisse im Bezirk Marburg
ausführliche Berichte finden Sie hier
GEMEINDEENTWICKLUNG
bei Bezirksgründung (1952):
Marburg, Treysa, Kirchhain, Gemünden a.d. Wohra, Cappel, Wetter, Frankenburg, Frankenau, Hatzfeld, Herzhausen, Dautphe, Biedenkopf, Wallau, Laasphe, Sehlen sowie die Stützpunkte Mengsberg, Frielendorf, Caldern, Mellnau und Volkholz
2005
Marburg, Treysa, Kirchhain, Gemünden a.d. Wohra, Cappel, Wetter, Frankenburg, Frankenau, Hatzfeld, Herzhausen, Dautphe, Biedenkopf, Wallau, Laasphe, Sehlen
2024
Bad Berleburg, Bad Laasphe, Biedenopf-Wallau, Dautphe, Herzhausen, Frankenberg, Frielendorf, Marburg, Schwalmstadt, Stadtallendorf
ONLINE-Chronik von Bezirks-Website
Der Kirchenbezirk Marburg stellt sich vor
Die ersten Spuren des Christentums sind verbunden mit dem bekannten Missionar Bonifatius, der im 8. Jahrhundert in der Nähe Marburgs eine Kirche und eine Klosterzelle errichtete.
Im Verlauf des Mittelalters wurde Marburg zum religiösen Zentrum durch das Wirken der Elisabeth, einer beeindruckenden Persönlichkeit. Trotz ihrer königlichen Herkunft verzichtete sie auf ein standesgemäßes Leben und widmete sich der Armenpflege. Nach ihrem frühen Tod wurde sie alsbald heilig gesprochen. Die ihr zu Ehren im 13. Jahrhundert errichtete frühgotische Elisabethkirche wurde zum Wallfahrtsort.
Im Jahre 1529 fand im Marburger Schloss das berühmte Gespräch zwischen Luther und Zwingli statt, in welchem man sich über viele Glaubensfragen verständigte, nicht jedoch über die Bedeutung des Heiligen Abendmahls.
Erste apostolische Spuren
Bei der ersten Heiligen Versiegelung auf deutschem Boden im Jahre 1847 in Frankfurt/Main war auch der Marburger Theologe Prof. Thiersch dabei. Er war später der Vorsteher der katholisch-apostolischen Gemeinde, die auch heute noch besteht und über ein eigenes Kirchengebäude in der Altstadt verfügt.
Die ersten neuapostolischen Gemeinden
Die älteste Gemeinde im Bezirk Marburg ist die Gemeinde Dautphetal-Herzhausen. Sie wurde 1893 durch Brüder aus dem westfälischen Raum gegründet. Auch Männer aus dem Marburger Umland hatten sich in dieser Gegend als Arbeiter verdingt. Im Jahre 1906 wurde auf Veranlassung des damaligen Apostels Bischoff die Gemeinde Marburg gegründet.
Gründung des Kirchenbezirks Marburg - Weitere Entwicklung
Bis zum Jahre 1952 gehörten die meisten Gemeinden der Region zum Bezirk Gießen. Am 01.01.1952 wurde der Bezirk Marburg gegründet. Erster Bezirksvorsteher war der Bezirksälteste Bernhard Faust. Die beiden folgenden Bezirksvorsteher Heinz Freudenberg (1975-1986) und Willi Sommer (1986-1995) wurden Träger des Apostelamtes. Von 1995 bis 2010 leitete Bezirksältester Klaus Kuhlmann den Bezirk. Bis 2018 diente Bezirksältester Jörg Frobel den 11 Gemeinden mit über 1.600 Glaubensgeschwistern. Seitdem ist Bezirksältester Thorsten Junk für den Bezirk verantwortlich. Den Bezirksvorsteher unterstützen zwei Bezirksevangelisten und ca. 100 weitere Amtsträger.
Festgottesdienste
Die jeweiligen Kirchenpräsidenten der Neuapostolischen Kirche International - die Stammapostel - besuchen den Kirchenbezirk Marburg in größeren Abständen regelmäßig. Stammapostel Bischoff besuchte einige Male die Gemeinden des Bezirks. Im Jahre 1971 diente Stammapostel Schmidt im Audimax. Dort prägte er die Worte: "Zähl' die Gnadengaben - und vergiss die Fehler deines Nächsten." 1979 hielt Stammapostel Urwyler einen Gottesdienst in der Hinterlandhalle.
Stammapostel Fehr bediente den Bezirk in den Jahres 1991 und 2001. Stammapostel Leber war 2006 in Marburg und Stammapostel Schneider hielt Ostern 2017 einen Gottesdienst.
1. Januar 1952
Text:
Alfred Krempf
Fotos:
Zentralarchiv
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