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D. Makindu

Dominique Makindu (N0459)

 

* Apostel von 1994 bis 1997

 

Lebensdaten

  • geboren am 17. August 1952 bei Maquela do Zombo, Angola
  • gestorben am 13. September 1997 (45)

 

Amtstätigkeit

  • 22. August 1984: Priester durch Apostel Armin Brinkmann (32)
  • 11. November 1985: Evangelist (33)
  • 13. September 1987: Hirte (35)
  • 26. November 1988: Bezirksevangelist (36)
  • 12. Januar 1992: Bezirksältester durch Bezirksapostel Horst Ehlebracht in Luanda, Angola (39)
  • 4. September 1994: Apostel durch Stammapostel Richard Fehr im Kongreßpalast Luanda, Angola (42)

 

Arbeitsbereich

  • Teile Angolas

 

Zuständige(r) Bezirksapostel

  • Horst Ehlebracht (1994 bis 1997)

 

Aus seinem Leben

(Mit freundlicher Genehmigung des Bischoff Verlages. Entnommen aus der Loseblattsammlung „Apostel der Endzeit“. © Verlag Friedrich Bischoff GmbH, Neu-Isenburg)

„Als drittes von vier Kindern wurde ich am 17. August 1952 in Nordangola geboren. Mein Geburtsort liegt bei Maquela do Zombo, ein paar Kilometer südlich der zairischen Grenze. Ich wuchs in einem gläubigen Elternhaus auf und wurde in der Missionsgesellschaft der Baptistengemeinde, der meine Eltern angehörten, erzogen.

Nach meiner Schulausbildung erlernte ich den Beruf eines Laboranten und arbeitete in einem Labor, das sich auf die Wasserbehandlung und Qualitätskontrolle von industriell hergestellten Lebensmitteln spezialisiert hatte. Für neun Jahre übte ich diese Tätigkeit im Nachbarland Zaire aus.

Im Dezember 1972 lernte ich meine Frau Helena kennen. Wir heirateten am 3. August 1974, und der liebe Gott segnete uns mit einem Sohn und sieben Töchtern.

Trotz meiner christlichen Erziehung und dem gläubigen Elternhaus war ich nicht so recht zufrieden und blieb bei vielen Zusammenkünften in verschiedenen Gemeinschaften leer. Das änderte sich schlagartig, als im Jahr 1982 mein älterer Bruder gleichen Namens seinen Wohnsitz nach Angola verlegte. Er war in Zaire durch Apostel Schwarzer aus Kanada versiegelt und zum Unterdiakon gesetzt worden; heute dient er als Bezirksältester in Luanda. Er erzählte von der Wiederaufrichtung des Apostelamts und der Wiedererweckung geistlicher Gaben.

Zwei Jahre später lud mich ein guter Freund, der heutige Apostel Miguel Jadó ein, einen Gottesdienst in ebendieser Kirche zu besuchen, der auch mein Bruder angehörte. Am 22. August 1984 versiegelte mich Apostel Brinkmann und setzte mich im gleichen Gottesdienst zum Priester. Voller Freude durfte ich nun im Werk Gottes mitarbeiten und empfing am 11. November 1985 das Evangelistenamt, am 13. September 1987 das Hirtenamt und am 26. November 1988 das Amt eines Bezirksevangelisten. Seit dieser Zeit arbeite ich ausschließlich für die Kirche und betreue die vielen Gemeinden im Norden Angolas, die zum größten Teil nur in kilometerlangen Fußmärschen erreicht werden können. In vielen Gefahren hat uns der himmlische Vater bewahrt, in der größten sicherlich, als ich unverletzt dem Überfall entkam, bei dem unser Apostel Ronsard den Tod fand.

Ende 1991 lud mich Apostel Jadó nach Luanda ein, wo ich am 12. Januar 1992 aus der Hand des Bezirksapostels Ehlebracht das Bezirksältestenamt empfing. Reisen innerhalb Angolas sind durch den Bürgerkrieg kaum möglich, so daß ich im August 1994 über Zaire nach Luanda reiste, um erstmals unseren Stammapostel zu sehen. Im großen Gottesdienst, den er am 4. September im Kongreßpalast in Luanda hielt, sonderte er mich zum Apostel aus. Dabei stand in meiner Seele: Mit ganzer Liebe, Treue und Kraft will ich diesen hohen Auftrag erfüllen und an der Hand meiner Segensträger bleiben, bis der Herr Jesus wiederkommt.

Nach dem Gottesdienst des Stammapostels wollte ich auf gleichem Wege zurückreisen in mein Arbeitsgebiet. In der ersten Novemberhälfte traf ich in Zaires Hauptstadt Kinshasa mit Apostel Jadó zusammen. Gemeinsam wollten wir uns nun nach Uíge, einer nordangolanischen Stadt, begeben. An der Grenze Angolas angekommen, wurde unser Gepäck genauestens kontrolliert und in alle Dokumente Einsicht genommen. Auf die Frage, warum wir nicht von Luanda auf direktem Weg nach Uíge gereist seien, entgegneten wir, daß ein Durchkommen unmöglich gewesen wäre. Dem schenkte man keinen Glauben. Weil wir durchs Ausland gereist waren, fiel der Verdacht geheimdienstlicher Tätigkeit auf uns. Als wir sagten, daß wir Apostel Jesu seien, bezeichnete man uns als Banditen. Resultat: Die nächsten zwei Tage mußten wir im dortigen Gefängnis zubringen. Anschließend brachte uns das Militär in die nächstgrößere Garnisonsstadt, wo wir wieder hinter Schloß und Riegel kamen.

Irgendwie gelangte die Nachricht zu unseren Glaubensgeschwistern, daß wir beide im Gefängnis säßen. Bald erschien eine große Schar von Gotteskindern vor dem Gefängnis, zu einer ‚schweigenden Demonstration‘. Der Bezirksälteste betete, und dann sangen die Geschwister unsere Lieder. Uns stärkte das sehr; der Gefängnisdirektor aber und die Militärkommandanten wußten nicht, was sie tun sollten. Nie zuvor hatten sie eine solche Situation erlebt.

Es wurde Abend – und die Geschwister sangen. Die Nacht brach herein – und die Sänger blieben. Das Singen währte die ganze Nacht! Am anderen Tag wurde das Verfahren gegen uns vorgezogen. Wir beide wurden einzeln intensiv verhört. Anschließend ließ man uns frei, jedoch unter der Auflage, die Stadt nicht zu verlassen. Gottesdienste aber durften wir halten. Jeden Tag versammelten wir uns mit den Geschwistern zum Gottesdienst, und auch diejenigen, die uns zuvor gefangen gehalten hatten, nahmen aufgrund unserer Einladung mit teil.

Schließlich kamen Apostel Jadó und ich endgültig frei und erhielten sogar unseren Wagen zurück. Von ganzem Herzen dankten wir dem Herrn für die Bewahrung, die er uns geschenkt hatte.“

 

Am 13. September 1997 überschlug sich der Geländewagen der Reisegruppe in einer langgezogenen Linkskurve auf dem Weg von Namibe nach Lubango. Die Apostel M. J. Jadó, D. Makindu und C. Rocha Tomás sowie der Bezirksevangelist Ndofoso Toko und die Ehefrau des Apostels M. E. Mbuta verloren bei diesem Unfall ihr Leben. Die Apostel A. Brinkmann und M. E. Mbuta wurden leicht verletzt. Der tragische Unfall löste in den Gemeinden Angolas tiefste Trauer aus.

Die Trauerfeier führte Apostel A. Brinkmann am 15. September 1997 in Luanda (Angola) durch und verwendete dabei Offenbarung 14, aus 13 als Grundlage: "... Selig sind die Toten, die in dem Herrn sterben von nun an. Ja, spricht der Geist, sie sollen ruhen von ihrer Mühsal; denn ihre Werke folgen ihnen nach." Die leiblichen Brüder der Apostel M. J. Jadó und D. Makindu sowie Bezirksältester N. Kamunga dienten mit.

Die Beerdigung fand zu einem späteren Zeitpunkt in Maquela do Zombo statt.

 

Aus seiner Feder (Auszug)

  • ... und die Gemeinde sang (aus dem Kalender "Unsere Familie" 1996, S. 113)

D. Makindu

4. September 1994

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  • Vor 25 Jahren: Der tödliche Heimweg (von "nac.today")
  • Interview mit Bezirksapostel Brinkmann: Umgang mit Gefahren in der Mission (von "nak-west.de")
  • Vor 25 Jahren: Drei Apostel sterben bei Autounfall in Angola (von "nak-west.de")
  • Reisebericht (von "nak-west.de")
  • "In vielen Gefahren bewahrt" (von "nac.today")
Im Sommer 1997 begrüßt Bezirksapostel H. Ehlebracht die kurz darauf getöteten Apostel (v.l.n.r.) Jadó, Makindu und Rocha Tomás (von "nak-west.de")
Beim Beladen des Geländewagens, mit dem bspw. Ap. D. Makindu kurze Zeit später verunglückt ist (von "nak-west.de")
Das verunfallte Fahrzeug (von "nak-west.de")
Gedenkstätte in Angola für die verunglückten Teilnehmer der Reise (von "nak-west.de")
Zeitstrahl über D. Makindus Leben anhand der uns vorliegenden Informationen
 

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