1. Startseite /
  2. Geschichte /
  3. 5. Juli 2026 Neustart in Velbert: Mit Freude und Frieden in eine gemeinsame Zukunft
  • Kontakt 
  • Suche 
  • Impressum ☵
  • Menü  Menü 
Über das Archiv Bibliothek Kirchenbücher Geschichte Events Apostolat
  • Über das Archiv
    • Interview
    • Walter Schmidt-Haus
    • Findbücher
  • Bibliothek
    • Katalog
    • Schaukasten
    • Konfirmations-briefe
    • Publikationen
    • Kirchenverlag
    • Jahresberichte
  • Kirchenbücher
    • Geschichte Kirchenbücher
    • Familien-forschung
    • Findbuch Kirchenbücher
  • Geschichte
    • Ereignisse
    • Gebietskirchen
    • Apostelbereiche
    • Kirchenbezirke
    • Kirchengemeinden
    • Länder - Gebiete
    • Personalien
  • Events
    • Pfingsten
    • Kirchentage
    • Jugendtage
    • Kindertage
    • Seniorentage
    • Besondere Gottesdienste
  • Apostolat
    • Suchliste Apostel
    • Veränderungen
    • Apostelverzeichnis
    • Organisation der Apostel
    • Stammapostel-gottesdienste

5. Juli 2026 Neustart in Velbert:
Mit Freude und Frieden in eine gemeinsame Zukunft

 

Velbert. Am Sonntag, 5. Juli 2026 startete die fusionierte Gemeinde Velbert nach fast sechs Jahren im Gemeindeverbund (mit den bisherigen Standorten Mitte, West und Langenberg) in eine gemeinsame Zukunft. Aus diesem besonderen Anlass feierte Bezirksältester Holger Zimmermann mit der Gemeinde den Neustart, verbunden mit dem traditionellen Gottesdienst für Entschlafene. Begleitet wurde er von Bezirksevangelist Roland Blome aus der Bezirksleitung.

Das Kirchenschiff des Gotteshauses an der Bismarckstraße war mit etwa 110 Besuchern gut besetzt, die mit großen Erwartungen in den Gottesdienst gekommen waren. Der Gemeindechor stimmte die Anwesenden mit dem bekannten Lied „Ein Gärtner geht im Garten…“ (aus dem NAK-Kinderliederbuch „Stimmt mit ein“) ein. Dieses Lied beschreibt im übertragenen Sinne eindrücklich die Vielfalt einer Gemeinde.

Bezirksältester Zimmermann stellte an den Anfang seiner Predigt die erfolgte Zusammenlegung der drei Standorte. Dabei verwies er darauf, dass jede einzelne Gemeinde eine eigene, gewachsene Identität besitze. Diese möge nun in eine neue, gemeinsame Identität als große Gemeinde aufgehen – was von allen Beteiligten die Bereitschaft zur Veränderung und zum Zusammenwachsen erfordere.

Entdeckungsreise und Dankbarkeit

Der Bezirksälteste erinnerte daran, dass Bezirksapostel Rainer Storck anlässlich der Gründung des Bezirkes Bergisches Land im November 2023 dazu ermuntert habe, im neuen Bezirk auf „Entdeckungsreise“ zu gehen. Das gelte im übertragenen Sinne auch für die neu gegründete Gemeinde Velbert. Sein Appell an die Geschwister: „Entdeckt die Gemeinde und den Schatz, der dort verborgen ist!“ Es seien viele Gaben vorhanden, die bislang noch nicht gesehen wurden. Zudem gelte es, auch Verlorenes wiederzuentdecken.

Als weiteres Leitmotiv für die gemeinsame Zukunft nannte er die Dankbarkeit. Die Gemeindemitglieder sollten für Gottes Wirken dankbar sein – ebenso wie für den Umstand, nunmehr in einer großen Gemeinde seinen Platz zu haben und sich dort von Gott wie bisher geliebt zu wissen.

Zukunftshoffnung und Frieden

Bezirksältester Zimmermann ging noch einmal auf die Gottesdienste im Juni 2026 ein und rief eine zentrale Botschaft in Erinnerung: Die Hoffnung auf Gott lasse uns erfüllt mit Frieden in die Zukunft schauen. Gott begleite die Gemeinde und schenke die Hoffnung auf ein gutes Gelingen. Für den gläubig Nachfolgenden bedeute dies letztlich die ewige Gemeinschaft mit Gott. Dieser Gedanke möge alle mit Freude erfüllen. Frieden zu schaffen bedeute auch, Vergangenes zu überwinden und nach vorne zu blicken.

Das Evangelium im Reich der Toten

Einen weiteren Schwerpunkt bildete der Gottesdienst für Entschlafene. Als Grundlage diente das Bibelwort aus dem 1. Petrusbrief 4,6: „Denn dazu ist auch den Toten das Evangelium verkündigt, dass sie zwar nach Menschenweise gerichtet werden im Fleisch, aber nach Gottes Weise leben im Geist.“

Der Bezirksälteste beschrieb die lehrmäßige Entwicklung in der Wahrnehmung dieser Gottesdienste: Während früher der Blick sehr stark auf die Verstorbenen aus dem eigenen Familien- und Gemeindekreis gerichtet war, gedenke man in der Weiterentwicklung durch den Heiligen Geist inzwischen weltweit aller unerlösten und heilsbedürftigen Seelen. Allen im Glauben Heimgegangenen sei bewusst, dass sie an jedem Gottesdienst teilnehmen könnten. Heute können Verstorbene Heil durch die Spendung der Sakramente erfahren. Grundlegend für alle sei jedoch der Glaube an Jesus Christus, der von sich sagte: „Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben“ (Johannes 14,6a). Diese Erkenntnis entstehe durch die Verkündigung des Evangeliums im Reich der Toten.

Sakramentsspendung für Verstorbene

Bezirksevangelist Roland Blome vertiefte in seinem Predigtbeitrag diese Gedanken und verwies auf Hinweise im Neuen Testament zur Verkündigung im Totenreich sowie auf die Spendung der Wassertaufe an Verstorbene. Jesus selbst habe die Bedeutung des Heiligen Abendmahls betont: „Wer mein Fleisch isst und trinkt mein Blut, der bleibt in mir und ich in ihm“ (Johannes 6,56). Wassertaufe und Geistestaufe bewirkten dabei die Wiedergeburt (vgl. Johannes 3,5).

Liebe als bestimmendes Element

Priester Philipp Nehring (Vorstehervertreter der Gemeinde Velbert) resümierte in seiner Vorbereitung auf das Heilige Abendmahl die Predigten und stellte heraus, wie wichtig der Frieden in der Gemeinde sei. Er rief dazu auf, geistige Schwerter und Rüstungen abzulegen. Die Liebe sei das bestimmende Element und könne helfen, mit der Vergangenheit abzuschließen.

Nach dem gemeinsamen Heiligen Abendmahl beendete der Bezirksälteste den Gottesdienst mit Gebet und dem Segen des dreieinigen Gottes.

Eine bunte Kette der Verbundenheit

Das Gemeindegremium hatte sich für das Zusammenwachsen etwas Besonderes ausgedacht: Alle Gemeindemitglieder von Jung bis Alt sollten bunte Papierringe mit ihrem Namen beschriften. Daraus soll in nächster Zeit eine lange, bunte Kette der Verbundenheit entstehen.

Ein gemütlicher Imbiss im Anschluss bot der Gemeinde Velbert einen schönen Rahmen, um den Neustart auch im persönlichen Gespräch zu feiern.

Entnommen von der Website der NAK Bergisches Land
Text: Reiner Krempf
Fotos: Reiner Krempf

5. Juli 2026
Text: Reiner Krempf
Fotos: Reiner Krempf

 Via Facebook teilen
 Via WhatsApp teilen
 Via E-Mail teilen
PDF-Version

 
 
 

Mehr zum Thema

22. Juni 2026

Wieder Gottesdienste in der geschlossenen Gemeinde Dülmen

21. Juni 2026

21. Juni 2026 Apostel Zisowski profaniert die Kirche in Essen Kupferdreh

14. Juni 2026

Jubiläum "100 Jahre Gemeinde Wuppertal-Cronenberg" uploaded

22. März 2026

22. März 2026 - Neugründung der Gemeinde Gelsenkirchen

  •  facebook
  •  Youtube
  •  Instagram

Archivanschrift
Donatusstraße 15 d
50259 Pulheim-Brauweiler

Öffnungszeiten
nach telefonischer oder E-Mail Terminabsprache

Kontakt

Sprechen Sie uns an. Sie erreichen uns unter  02234 430 94 58 zentralarchiv@nak-west.de

Impressum

Datenschutzeinstellungen

Interessante Links

  • Neuapostolische Kirche Westdeutschland
  • Netzwerk Apostolische Geschichte
  • Nachrichten weltweit - NAC today
Datenschutzeinstellungen

© 2026 Gruppe Zentralarchiv Westdeutschland

Datenschutzeinstellungen

Mit Hilfe einiger zusätzlicher Dienste können wir mehr Funktionen (z.B. YouTube-Video-Vorschau) anbieten. Sie können Ihre Zustimmung später jederzeit ändern oder zurückziehen.

Einstellungen/Ablehnen

Datenschutzeinstellungen

Diese Internetseite verwendet notwendige Cookies, um die ordnungsgemäße Funktion sicherzustellen. Jeder Nutzer entscheidet selbst, welche zusätzlichen Dienste genutzt werden sollen. Die Zustimmung kann jederzeit zurückgezogen werden.

Einstellungen

Nachfolgend lassen sich Dienste anpassen, die auf dieser Website angeboten werden. Jeder Dienst kann nach eigenem Ermessen aktiviert oder deaktiviert werden. Mehr Informationen finden sich in der Datenschutzerklärung.

Alle ablehnen Auswahl speichern