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A. Mané

Abubacar Mané (N0353)

 

* Apostel von 1989 bis 1992

 

Lebensdaten

  • geboren am 12. Januar 1959 in Bissora, Portugiesisch-Guinea
  • gestorben am 31. Dezember 1992 in Guinea-Bissau (33)

 

Amtstätigkeit

  • 1. September 1984: Diakon (25)
  • 27. Juli 1985: Priester (26)
  • 25. April 1987: Bezirksevangelist (28)
  • 4. August 1988: Bezirksältester (29)
  • 11. Juni 1989: Apostel durch Stammapostel Richard Fehr in der Stadthalle Freiburg, Baden-Württemberg (30)

 

Arbeitsbereich

  • Guinea-Bissau

 

Zuständige(r) Bezirksapostel

  • Klaus Saur (1989 bis 1992)

 

Aus seinem Leben

(Mit freundlicher Genehmigung des Bischoff Verlages. Entnommen aus der Loseblattsammlung „Apostel der Endzeit“. © Verlag Friedrich Bischoff GmbH, Neu-Isenburg)

„Wenn ich auf meine bisherige Lebensstraße zurückblicke, kann ich voll Ehrfurcht und Dankbarkeit sagen: Der Herr hat viel Gnade zu meiner Reise gegeben!

Am 12. Januar 1959 wurde ich in Bissora im Lande Guinea-Bissau/Afrika als zweites Kind einer armen Familie geboren. Meine Eltern gehörten zum Stamm der Balanta. Sie schickten mich ab 1965 in die Grundschule. Ein Jahr später fand meine bisher sorglose Kindheit eine plötzliche Wende: Meine Eltern kamen bei einem Bombenangriff ums Leben. Ein Cousin, der in Senegal wohnte, nahm mich für zwei Jahre in seiner Familie auf, wofür ich sehr dankbar bin. Allerdings wurde dadurch meine Schulausbildung unterbrochen.

Im Alter von neun Jahren kam ich zurück in mein Heimatland, wo ich dann den Schulbesuch fortsetzen konnte. Nach meinem erfolgreichen Schulabschluß wurde ich 1973 in die DDR geschickt, um mich dort technisch ausbilden zu lassen. Dabei erlernte ich auch die deutsche Sprache, was mir sehr zugute kommt. Im Jahre 1978 konnte ich meinen Abschluß als Elektromonteur machen.

Nach meiner Rückkehr nach Guinea-Bissau wurde ich zunächst im Energieministerium eingesetzt. Im Jahr 1983 fand ich sodann in Dakar/Senegal eine neue Arbeitsstelle. Kurze Zeit später wurde ich hier in die Neuapostolische Kirche eingeladen. Schon bald nach den Besuchen der ersten Gottesdienste bekam ich den Auftrag, die Predigt in Creol zu übersetzen.

Am 11. September 1983 wurde ich getauft und versiegelt. Im Juni 1984 wurde ich gebeten, nach Bissau-Stadt umzuziehen, um dort die Apostellehre zu verbreiten. Ich gab meinen Arbeitsplatz auf und verließ meinen Wohnort. All das Bemühen im Weinberg des Herrn hat der liebe Gott mit seinem reichen Segen bedacht. In der Stadt Bissau und im ganzen Land konnten in den letzten Jahren zahlreiche Gemeinden gegründet werden, und viele meiner Landsleute durften das Siegel der Gotteskindschaft empfangen.

Mit einer treuen Glaubensschwester schloß ich am 5. Juli 1987 den Ehebund. Wir haben einen Sohn.

Im Laufe der Jahre empfing ich folgende Ämter:

01. 09. 1984 Diakonenamt
27. 07. 1985 Priesteramt
25. 04. 1987 Bezirksevangelistenamt
04. 08. 1988 Bezirksältestenamt

Zusammen mit allen Bezirksämtern aus Nordwestafrika wurde ich Anfang Juni 1989 von unserem Bezirksapostel Saur nach Deutschland eingeladen. Es fällt mir schwer, das auszudrücken, was ich in diesen gesegneten Tagen im Zusammensein mit den Aposteln und Geschwistern alles erleben und empfinden durfte.

Der Höhepunkt aber war der Gottesdienst, den unser Stammapostel Fehr am 11. Juni 1989 in Freiburg hielt. In diesem Gottesdienst hat mir der Stammapostel das hohe Amt eines Apostels Jesu übertragen. Es ist mir ein herzliches Anliegen, in der innigen Verbindung mit meinem Bezirksapostel und den anderen Segensgefäßen den heiligen Auftrag Gottes zu erfüllen und in dem anvertrauten Bereich Guinea-Bissau dem Herrn seine Braut zu sammeln und zu schmücken.“

 

Im November 1992 musste sich A. Mané zu einer Behandlung ins Krankenhaus begeben und wurde dort noch von Apostel H. Schneider besucht. Kurze Zeit später verstarb er.
Er hinterlässt seine Ehefrau und zwei Kinder sowie über 20.000 Anvertraute in Guinea-Bissau.

Die Trauerfeier führte Apostel F. Mendes durch.

A. Mané

11. Juni 1989

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Zeitstrahl über A. Manés Leben anhand der uns vorliegenden Informationen
 

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