Gemeindedaten
- Bezirk: Bad Homburg
- Gemeindegründung: 4. Mai 1947
- Kirchweihe: 19. November 1970 durch den Bezirksältesten Bock, Schneidhainer Straße 2, 61462
Königstein - Integration in die Gemeinde Kronberg: 26. September 2015
- Gemeindestatus: geschlossen
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Kurzchronik Gemeinde Taunusstein (Stand Ende 1993)
Vorgeschichte:
In den letzten Jahren des Zweiten Weltkrieges fanden Gotteskinder als Evakuierte und nach Kriegsende als Vertriebene und Flüchtlinge in Königstein eine neue Heimat. Zu den Gottesdiensten mußten sie einen beschwerlichen Weg nach Kronberg zurücklegen.
Die Anfänge der Gemeinde Königstein:
Bald war die Zahl der Gotteskinder auf sechzehn Seelen angewachsen, und es wurde nach einer Versammlungsstätte in Königstein Ausschau gehalten. Am 4.5 1947 hielt der Bezirksälteste Paul Weine im Auftrag des Bezirksapostels Buchner den Gründungs-
gottesdienst der Gemeinde Königstein in einem von der Gaststätte "Nassauer Hof" gemieteten Nebenraum. Als Vorsteher diente der Evangelist Krenkel, der auch Vorsteher der Gemeinde Kronberg war. Nach seiner Zur-Ruhe-Setzung erhielt die nun aus dreiundzwanzig Seelen bestehende Gemeinde in Pr. Ullrich, aus Frankfurt-West, einen neuen Vorsteher.
Oft noch mußten die Geschwister in eine andere Versammlungsstätte umziehen. Zeitweilig gingen sie auch wieder nach Kronberg, da ihnen in Königstein kein Raum mehr vermietet wurde. Im Jahr 1955 vermietete ihnen ein Bauunternehmer, der vor Jahren Bauuauftrage für Stammapostel Bischoffausführte, eine ehemalige Werkstatt. Dieser Raum diente bis 1977 als Gotteshaus.
Die neue Kirche:
Am 8.9.1977 weihte Bezirksältester Hans Bock die in der Schneidhainer Straße 2 neu errichtete Kirche ein. Nun hatten die vierundachtzig Geschwister mit ihrem seit 1953 als Vorsteher dienenden Pr. Kurt Engelke ein eigenes Gotteshaus. Priester Engelke wurde am 20.7.1985 in die jenseitige Welt abberufen. Nachdem Hirte Köhler, Vorsteher von Kronberg, auch der Gemeinde Königstein voranging, erhielt Priester Heinz Frieß, aus Kelkheim, am 27.10.1985 durch Bezirksapostel Klaus Saur den Auftrag den Gotteskindern in Königstein als Vorsteher zu dienen.Gegenwärtig dienen den dreiundsechzig Geschwistern drei Priester und ein Diakon.
Stand Oktober 1993
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m Jahr 2015 erfolgte nach intensiven, teils auch emotional geführten Beratungen der Beschluss der Kirchenleitung, die Gemeinden Königstein und Kronberg am Standort Kronberg zu fusionieren. Am 26.09.2015 vollzog Apostel Opdenplatz den Gemeindezusammenschluss unter Verwendung des Bibeltextes. „Ertragt einer den andern in Liebe und seid darauf bedacht, zu wahren die Einigkeit im Geist durch das Band des Friedens: ein Leib und ein Geist, wie ihr auch berufen seid zu einer Hoffnung eurer Berufung; ein Herr, ein Glaube, eine Taufe“ (Eph 4,2-5).
Die Kirche "Schneidhainer Straße" in den 1980er-Jahren
4. Mai 1947
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