Am 7. September 2014 konnte Bezirksapostel Bernd Koberstein das neue Kirchengebäude in Brüssel, Avenue Franz Guillaume 80 einweihen und freute sich gemeinsam mit 250 Gottesdienstbesuchern über den besonderen Festtag. Dem Weihegottesdienst lagen Verse aus dem 122. Psalm zugrunde:
„Ich freute mich über die, die mir sagten: Lasset uns ziehen zum Hause des Herrn… Wünschet Jerusalem Glück. Es möge wohlgehen denen, die dich lieben! Es möge Friede sein in deinen Mauern und Glück in deinen Palästen“.
Der Umzug wurde aufgrund der stetig wachsenden Zahl an Mitgliedern und vor allem Kindern – zwischenzeitlich die überwiegende Altersgruppe in der Gemeinde – erforderlich. Zuletzt mussten immer mehr Gemeindemitglieder während der Gottesdienste in Nebenräume und das Treppenhaus ausweichen. Geordnete Unterrichte und Kinderbetreuung waren kaum mehr durchführbar.
Rund 2,6 Millionen Euro haben Erwerb und Umbau des früheren Fabrikgebäudes gekostet. Eine überdurchschnittlich hohe Investitionssumme für die Gebietskirche – allerdings unumgänglich im Hinblick auf die hohen Immobilienpreise der Europahauptstadt. Die bisherige Kirchenimmobilie wird im Gegenzug veräußert. Außerdem wurde in das neue Gotteshaus ein Appartement integriert, mit welchem Mieteinnahmen erzielt werden.
Der Kirchenbau entspricht den Erwartungen an ein attraktives Gemeindeleben für alle Mitglieder und speziell Kinder, Jugendliche und Senioren. Das Kirchenschiff hat sakralen und zugleich wohnlichen Charakter. Die Akustik eignet sich ausgezeichnet für Chor- und Instrumentalmusik. Von einem Nebenraum aus können bis zu 30 Eltern und Kleinkinder durch eine Glasscheibe den Gottesdienst verfolgen. Außerdem befinden sich im Gebäude zahlreiche Versammlungs- und Unterrichtsräume, Übersetzerkabinen und eine Küche.
Die neuapostolische Gemeinde in Brüssel (siehe Foto) ist sehr international aufgestellt. Die Mitglieder stammen überwiegend aus Belgien, Europa und Afrika. Deshalb werden alle Gottesdienste konsekutiv bzw. simultan übersetzt. 4 Sprachen sind dabei ständig präsent: Französisch, Flämisch, Deutsch und Englisch. Die Gemeinde zeichnet sich so durch hohe kulturelle Vielfalt aus. Bemerkenswert ist das harmonische Zusammenwirken. Wer die neuapostolische Kirche in Brüssel besucht spürt: Die Mitglieder gehören, unabhängig von ihrer Herkunft, zusammen. Das macht sich auch im Chorgesang bemerkbar. Mit Begeisterung singen mehr als 30 Sängerinnen und Sänger abwechselnd Lieder von europäischen und afrikanischen Komponisten. Damit geben sie den Gottesdiensten ein besinnliches und zugleich fröhliches Gepräge.
Gemeindevorsteher in Brüssel ist Evangelist Elisio da Silva. Ihm zur Seite stehen ein weiterer Evangelist, 6 Priester und 2 Diakone.
Die neuapostolische Gemeinde in Brüssel blickt zuversichtlich in die Zukunft. Sie ist kinderreich und hat viele aktive Mitglieder, die sich mit Freude ins Gemeindeleben einbringen. Um das Kirchengebäude herum entstehen derzeit zahlreiche Neubauten und Appartements. Die Gemeinde wünscht sich, dass sie Anziehungskraft ausstrahlt und noch so mancher Nachbar und Bürger aus Brüssel dort ein geistiges Zuhause finden wird.
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