1. Startseite /
  2. Weltkirche-Apostolat /
  3. Apostolat /
  4. Sietse Faber (N0026)
  • Kontakt 
  • Suche 
  • Impressum ☵
  • Menü  Menü 
Über das Archiv Kirchenbücher Bibliothek Chronik Events Weltkirche-Apostolat
  • Über das Archiv
    • Interview
  • Kirchenbücher
    • Familien-forschung
    • Findbuch Kirchenbücher
  • Bibliothek
    • Katalog
    • Schaukasten
    • Konfirmations-briefe
    • Publikationen
    • Kirchenverlag
    • Jahresberichte
  • Chronik
    • Gebietskirchen
    • Apostelbereiche
    • Kirchenbezirke
    • Kirchengemeinden
    • Länder - Gebiete
    • Personalien
  • Events
    • Pfingsten
    • Kirchentage
    • Jugendtage
    • Kindertage
    • Seniorentage
    • Besondere Gottesdienste
  • Weltkirche-Apostolat
    • Struktur
    • Geschichte
    • Zahlen-Daten-Fakten
    • Apostolat
S. Faber

Sietse Faber (N0026)

 

* Apostel von 1900 bis 1929

 

Lebensdaten

  • geboren am 24. September 1861 in Oudkerk, Niederlande
  • gestorben am 28. Januar 1929 in Chazón, Argentinien (67)

 

Amtstätigkeit

  • 16. September 1900: Apostel durch Stammapostel Friedrich Krebs in Amsterdam, Niederlande (38)

 

Zuständige(r) (Bezirks)Apostel

  • Jakob Kofman (1900 bis 1910)

 

Arbeitsbereich
Argentinien und Chile

 

Aus seinem Leben

(Mit freundlicher Genehmigung des Bischoff Verlages. Entnommen aus der Loseblattsammlung „Apostel der Endzeit. © Verlag Friedrich Bischoff GmbH, Neu-Isenburg)

Der Landwirtschaftsknecht Sietse Faber heiratete am 1. Mai 1884 Antje Leen in Menaldum. Im Jahr 1889 wanderte das Paar nach Argentinien aus, wo sie 1898 die Apostolische Kirche kennenlernten und kurz darauf versiegelt wurden. Apostel S. Faber war dem Apostel J. Kofman unterstellt.

Leider ist sehr wenig über sein Leben und die Arbeit bekannt, da sich seine Spuren in Argentinien verlieren. Apostel J. Toplisek bestätigt, von Apostel S. Faber versiegelt worden zu sein. Das (unklare) Ende seiner Amtstätigkeit wird meist mit dem Jahr 1916 angegeben, widerspricht sich dann aber mit der Aussage Apostel J. Topliseks, da dieser um 1923/24 versiegelt wurde.

Von einer Trennung Apostel S. Fabers vom "Apostelring" ist nichts bekannt; jedoch kann belegt werden, dass Immigranten, die um 1920 nach Argentinien auswanderten und versuchten, mit ihm in Kontakt zu treten, nicht erfolgreich waren.

 

Bezirksapostel K. Weinmann versuchte in den 1960er-Jahren, die Umstände in S. Fabers Leben zu erforschen, was jedoch aufgrund der Quellen- und Dokumentenlage sehr schwierig war und daher nur wenig Licht ins Dunkel brachte.

Später nahm sich Apostel i.R. V. Teti der Sache an und forschte mit Hilfe des Archivs der NAK Niederlande. Man betrieb Ahnenforschung, besuchte verschiedene Standesämter und interviewte Historiker und die Urenkel S. Fabers. Er berichtet hierüber: "Wir stellten fest, dass das Wissen über Sietze Faber für sie [Anm.: die Urenkel] noch ein größeres Rätsel war als für uns. [...] Die meisten Kommentare über die Großeltern stimmten darin überein, dass sie sehr zurückhaltend über ihre Geschichte waren."

Nach den Recherchen lässt sich feststellen, dass S. Faber in einer reformierten Familie aufwuchs, als Landarbeiter arbeitete und im Jahr 1884 Antja Leen heiratete. Das Ehepaar hatte sechs Kinder. 1889 wanderte die Familie in die Vereinigten Staaten von Amerika aus, von dort 1894 nach Argentinien, wo sie in der Provinz Córdoba wohnte - in der Nähe weiterer niederländischer Einwanderer. 

Über die Ordination zum Apostel berichten Kirchenzeitschriften Ende 1900 unter anderem: "Dieser neu berufene Apostel Faber war ein Mann voller Glauben, er konnte sich nicht mit viel Wissen, aber die Prüfung, die Petrus einst abgelegt hatte, konnte auch Faber ablegen." Er selbst sagte hierzu: "Ich bin kein Prediger und kenne auch die Bibel nicht, aber ich werde Zeugnis ablegen von der Liebe des Erlösers. Ich habe die Taten Gottes gesehen und miterlebt und wurde durch sein Werk gerettet."

Fortan reiste er mithilfe verschiedenster Fortbewegungsmittel (Pferd, Wagen, Bahn, Schiff) durchs Land und führte Gottesdienste, Taufen und Versiegelungen durch, spendete geistlichen Beistand.

Im Jahr 1907 scheint es wohl Schwierigkeiten gegeben zu haben, die auf die wenig besiedelte Region, die weit entfernten Städte, aber auch auf Dürren zurückzuführen. Er war gezwungen, sein Vieh zu verkaufen, um die entstandenen Schulden zu bezahlen, die Familie lebte in bitterer Armut. Dennoch äußert sich Apostel J. Kofman hierzu: "Die Arbeit Gottes gedeiht unter diesen Umständen sehr gut."

S. Faber war bis ins hohe Alter aktiv, so zog er sich nachmittags ein weißes Hemd, Krawatte und einen schwarzen Anzug an, um so mit einem kleinen Büchlein in der Hand Seelsorgebesuche durchzuführen. Ebenso führte er in einem Schuppen seines Wohnhauses Gottesdienste durch.

Nachdem das Grab in Chaján (dem früheren Chazón) aufgefunden werden konnte, wurde dieses am 2. Dezember 2017 zum geschützten Denkmal erklärt.

S. Faber

16. September 1900

 Via Facebook teilen
 Via WhatsApp teilen
 Via E-Mail teilen
PDF-Version

Downloads

  • Bericht über S. Faber
  • Sytze faber, apostel in Argentinie (von "nak-nl.org")
  • Apostel Faber: het vervolg! (von "nak-nl.org")
  • Monument voor een Friese apostel (von "nak-nl.org")
  • Auf den Spuren von Sietze Faber (von "nac.today")
S. Faber
Apostel V. Teti und etliche Geschwister erklärten das Grab von Apostel S. Faber im Rahmen einer Zeremonie am 2. Dezember 2017 zum geschützten Denkmal (von "nac.today")
Der Grabstein von Apostel S. Faber (von "nac.today")
Zeitstrahl über S. Fabers Leben anhand der uns vorliegenden Informationen
 

Mehr zum Thema

F. Sitwell

14. Juli 1835

Francis Sitwell (A10)

M. Fehlbaum

25. Oktober 2007

Markus Fehlbaum (N0722)

A. S. Katungu

13. März 2005

Aaron Sitali Katungu (N0691)

M. M. Bukasa

12. August 2002

Moise Mabaya Bukasa (N0635)

H. A. Ogada

28. Januar 2001

Hezborn Ayieko Ogada (N0585)

J. E. Fraxe

1. Oktober 1989

José Elias Fraxe (N0365)

S. Mikandu

28. Juni 1987

Shadreck Mikandu (N0313)

Heinz Freudenberg

1. Januar 1986

Heinz Freudenberg (N0280)

  •  facebook
  •  Youtube
  •  Instagram

Archivanschrift
Donatusstraße 15 d
50259 Pulheim-Brauweiler

Öffnungszeiten
nach telefonischer oder E-Mail Terminabsprache

Kontakt

Sprechen Sie uns an. Sie erreichen uns unter  02234 430 94 58 zentralarchiv@nak-west.de

Impressum

Datenschutzeinstellungen

Interessante Links

  • Neuapostolische Kirche Westdeutschland
  • Netzwerk Apostolische Geschichte
  • Nachrichten weltweit - NAC today
Datenschutzeinstellungen

© 2026 Gruppe Zentralarchiv Westdeutschland

Datenschutzeinstellungen

Mit Hilfe einiger zusätzlicher Dienste können wir mehr Funktionen (z.B. YouTube-Video-Vorschau) anbieten. Sie können Ihre Zustimmung später jederzeit ändern oder zurückziehen.

Einstellungen/Ablehnen

Datenschutzeinstellungen

Diese Internetseite verwendet notwendige Cookies, um die ordnungsgemäße Funktion sicherzustellen. Jeder Nutzer entscheidet selbst, welche zusätzlichen Dienste genutzt werden sollen. Die Zustimmung kann jederzeit zurückgezogen werden.

Einstellungen

Nachfolgend lassen sich Dienste anpassen, die auf dieser Website angeboten werden. Jeder Dienst kann nach eigenem Ermessen aktiviert oder deaktiviert werden. Mehr Informationen finden sich in der Datenschutzerklärung.

Alle ablehnen Auswahl speichern