Personalien
- Geboren: 08.02.1888 in Hinternah
- Gestorben: 10.11.1958 in Kassel
Ordination
- 30.09.1928 Bezirksevangelist
Amtsbeendigung
- 05.01.1955 Ruhesetzung
Arbeitsbereich
- 30.09.1028 - 095,01.1955 Bezirk Kassel
Aus seinem Leben
Ernst Schilling wurde am 8. Februar 1888 zu. Hinternah in Thüringen geboren. Gemeinsam mit seinem Jugendfreunde, dem jetzigen Hirten Brandt, erlernte er das Handwerk eines ärztlichen Instrumentenmachers und wurde auch von diesem gelegentlich eines Besuches in Rassel im Mai 1906 zum Gottesdienst eingeladen. Bruder Schilling erkannte bald, dass es Gottes Werk ist und wurde bereits ein Jahr später, mit 18 Jahren, versiegelt. Mit Freuden setzte er seine musikalische Begabung in den Dienst des Herrn und wirkte als Bassbläser im Posaunenchor. 1908 wurde ihm die Leitung des Gesangchores und 1/2 Jahr später auch die Führung des Posaunenchores übertragen, dem dann am 29. Mai 1910 die Aussonderung zum Diakon folgte.
Während des Weltkrieges wurde Diakon Schilling Militärmusiker und erhielt dadurch eine gute Ausbildung, die er nachher für die Sache Gottes ausnutzte. Nach seiner Rückkehr aus dem Felde gründete er 1919 einen Männerchor und einen Streichchor; welcher für die Führung des Gemeindegesanges eingesetzt wurde, während der Posaunenchor für Beerdigungszwecke bestehen bleibt.
Nach 12-jähriger, unermüdlicher Amtstätigkeit wurde Diakon Schilling zum Hilfspriester berufen; am 16.12.1923 erfolgte seine Aussonderung zum Priester und später zum Vorsteher der Gemeinde Hessisch-Lichtenau. Nach fast 3-jährigem segensreichen Wirken wird Priester Schilling am 12. September 1926 zum Gemeinde-Evangelisten berufen, dem dann am 30.9.1928 die Aussonderung zum Bezirks-Evangelisten folgt.
Wenige Jahre später wird ihm die Leitung der Gemeinde Rothenditmold übertragen, die unter seinen liebevollen Händen aufblühte. Auch während seines jahrelangen, tatkräftigen Wirkens innerhalb des Bezirkes, hat er sich die Liebe aller Gemeinden und vor allem der Jugend, erworben. So rief er auch nach dem letzten Krieg den Chor der Kasseler Jugend ins Leben und wenn er im folgenden Jahre sein 40-jähriges Jubiläum in dem Werke des Herrn begeht, so kann er mit stolzer Freude auf seine von Gott gesegnete Arbeit zurückblicken. (aufgeschrieben 1947, Chronik Kassel)
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