Personalien
- Geboren: 13.11.1877 in Freudenbach
- Gestorben: 01.11.1941 in Frankfurt
Ordination (Auszug)
- 26.06.1922 Bezirksevangelist
- 16.09.1926 Bischof
Amtsbeendigung
- Tod als aktiver Amtsträger
Arbeitsbereiche
- 26.02.1933 - 16.09.1926 Bezirk Kassel
- 16.09.1926 -02.09.1934 Bezirk Frankfurt
- 02.09.1034 - 1941 Bezirk Breslau
- 1941 - 01.11.1941 Bezirk Frankfurt
Aus seinem Leben
Leonhard Vorherr wurde am 13. November 1877 zu Freudenbach in Württemberg geboren. Schon im Jahre 1883 entschlief sein Vater und die Mutter stand allein und hatte fünf unmündige Kinder großzuziehen. Bruder Vorherr erzählt gern davon, dass er bei seiner Konfirmation einen Spruch bekam, der ihm wie eine Fackel im Leben voran leuchtete. Er hieß: "So Du glauben wirst, wirst Du die Herrlichkeit Gottes sehen." Die Tragweite dieser Worte jedoch wurde ihm erst bewusst, als er mit 19 Jahren Gottes Werk in Frankfurt am Main kennenlernte. Dort wurde er am 7. März 1897 versiegelt und schon am 11. Juni 1898 von dem damaligen Apostel Ruff nach Kassel gesandt, um hier für Gottes Werk zu wirken.
In seinem Beruf als Schneider konnte er sich seinen Lebensunterhalt verdienen. Auf seinem unermüdlichen Bestreben, Gottes Werk hier zu verbreiten, lag Gottes Segen. Schon am 29. Juli 1900 wurde Bruder Vorherr zum Diakon und am 3. März 1901 zum Priester ausgesondert. Gleichzeitig war er Vorsteher der Gemeinde Kassel. Mit großer Liebe und Hingabe diente er bis 1907 als Vorsteher. Infolge seiner schwachen Gesundheit musste er die Geschäfte des Vorstehers niederlegen. Es waren Jahre notwendig, bis sich sein gesundheitlicher Zustand so gehoben hatte, dass er mit neuen Aufgaben betraut werden konnte. Am 31.10.1920 erfolgte seine Aussonderung zum Gemeindeevangelisten, am 26. Februar 1922 zum Bezirksevangelisten und wenige Jahre später, am 16.9.1926, empfing er das Bischofsamt für Frankfurt am Main.
Nach einem segensreichen Wirken von fast 30 Jahren wurde er am 17. März 1927 nach Frankfurt zurückgerufen, um dort weiterzuwirken. Ab dem. 2.9.1934 bekam Bischof Vorherr einen neuen Wirkungskreis in Schlesien, wo 25 Gemeinden unter seine Hand gestellt wurden. 1931 erfolgte seine Versetzung nach Erfurt. Nach drei arbeitsreichen Jahren machte eine heimtückische Krankheit seinem segensreichen Wirken ein Ende. Nach Frankfurt zurückversetzt, war ihm noch ein kurzer Lebensabend beschieden. Am ·1.11.1941 konnte der treue Knecht zu seiner ewigen Ruhe eingehen.
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