Gemeindedaten
- Bezirk: Gießen
- Gemeindegründung: 21. Oktober 1921
- Kirchweihe: 25. März 1973 durch Bischof Johannes Seibert, Anschrift: Am Heddrich 8, 35444 Biebertal-Königsberg
- Integration in die Gemeinde Hohenahr-Erda: 14. Mai 2017
- Gemeindestatus: geschlossen
Frühere Versammlungsstätten
- Schloßstraße, 35444 Königsberg (Haus Scherer), Kirchweihe: 1924
- Schulstraße, 35444 Königsberg (Wohnung Ludwig), Kirchweihe: 1921
Gemeindechronik
Im Jahre 1893 bekamen die späteren Geschwister Gombert aus Königsberg Zeugnis vom wiederaufgerichteten Apostelamt durch den nachmaligen Bezirksältesten Jakob aus Hagen in Westfalen.
Im April 1894 wurde die Familie Gombert durch Apostel Georg Gustav Adolf Ruff versiegelt. Kurze Zeit später fanden im Haus der Geschwister Gombert die ersten Gottesdienste statt. In den folgenden Jahren fanden immer mehr Seelen den Weg zum Gnadenwerk.
Vorerst gehörten die Geschwister zur Gemeinde Erda (später Hohenahr-Erda).
Im Jahre 1921 wurde dann in Königsberg (später Biebertal-Königsberg) mit 28 Seelen eine selbständige Gemeinde gegründet. Die kleine Schar wurde besonders reich gesegnet, denn im gleichen Jahr wurden noch 18 Seelen versiegelt. Als Versammlungsstätte diente die Wohnung des derzeitigen Vorstehers Ludwig Müller in Königsberg, Schulstraße.
Von 1924 an wurden die Gottesdienste in einem ausgebauten Lokal im Hause des Bruders Wilhelm Scherer, Königsberg, Schloßstraße, gehalten. Dieser Bruder Scherer war Empfänger göttlicher Träume.
1972 ließ der Bezirksapostel Gottfried Rockenfelder eine neue Kirche in Königsberg, Am Heddrich 8, errichten, welche am 25. März 1973 durch Bischof Johannes Seibert eingeweiht wurde.
Bis zum Jahre 1984 wuchs die Gemeinde auf 91 Seelen. In den folgenden Jahren sank die Mitgliederzahl durch Wegzug und Heimgang auf 70 Seelen.
Als Vorsteher der Gemeinde dienten:
- Ludwig Müller: 16.Dezember 1921 bis 14.Juni 1942
- Heinrich Gombert: 14.Juni 1942 bis April 1954
- Heinrich Kuhl: April 1954 bis 1959
- Bernhard Scherer: 1959 bis 13.0ktober 1966
- Paul Waldschmidt: 13.0ktober 1966 bis 6.Juni 1971
- Karl Heinz Heim: seit 06.Juni 1971
Zur Pflege der Geschwister standen dem Vorsteher im September 1993 zwei Priester, ein Diakon und drei Unterdiakone zur Seite.
Die Kirche "Am Heddrich" in den 1980er-Jahren
21. Oktober 1921
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